Austria

"Sommer in Österreich wird anders als früher"

Eva Schernhammer, Professorin für Epidemiologie an der Meduni Wien, sprach Samstagabend in der ZiB 2 über die Corona-Krise in Österreich und machte wenig Hoffnung auf baldige Normalisierung der Lage.

Strahlend blauer Himmel, Sonnenschein, bis zu 15 Grad – das wunderschöne Wetter am Wochenende ermuntert viele isolationsgeplagte Österreicher zu einem Spaziergang im Freien. In der ZiB 2 sprach Samstagabend Professorin Eva Schernhammer zu dieser Problematik. Sie ist führende Epidemiologin an der Wiener Meduni und hielt fest: "Die derzeit geltenden Einschränkungen sind von ganz gravierender Bedeutung, um den Verlauf der Pandemie zu steuern. Man muss das jetzt machen – zum Schutz der Bevölkerung."

Menschen sollen nicht rausAuf die Frage zur Sinnhaftigkeit von Ausgangsbeschränkungen stellte Schernhammer bei Armin Wolf klar: "Es ist wichtig, dass man Bewegung macht und an die Luft kommt. In der gegenwärtigen Situation wäre es aber verfehlt und viel zu früh, die Menschen zu ermuntern, wieder hinaus zu gehen. Wir sind in einer ganz kritischen Phase, die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Maßnahmen greifen, sonst haben wir eine Überfüllung unserer Intensivstationen und einen dramatischen Anstieg an Mortalitätsfällen, den wir nicht wollen."

"Sommer wird anders werden"Die Uni-Professorin machte auch wenig Hoffnung auf baldige Normalisierung der Lage. Wann wir aus dieser Krise herauskommen, lasse sich noch nicht abschätzen. Auf die Nachfrage von Armin Wolf, dass wir wohl kaum mit einem Sommer wie damals rechnen können, zerschlug sie jede Hoffnung der Österreicher auf Normalität: "Der Sommer wird sicher anders werden, das glaube ich auch."

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