Austria

So änderte sich Alter von Corona-Kranken in Österreich

Die aktuellen Daten zur Corona-Pandemie in Österreich: Zahl der Infektionen steigt gesamt auf 8.672 Erkrankte, leider auch in einer besonders gefährdeten Altersgruppe.

In Österreich wurden bisher 8.672 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 931 Infizierte sind hospitalisiert, 187 liegen auf der Intensivstation. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums hervor (Stand: 29. März, 15 bzw. 18 Uhr Uhr). Die Anstiegsrate pro Tag sinkt mittlerweile, auch die Verdoppelungszeit der Fälle scheint sich durch die Maßnahmen der Bundesregierung zu erhöhen. Dennoch befindet sich die Zahl der Infizierten nach wie vor in einem exponenziellen Wachstum.

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) hatte mehrmals betont, dass die Verteilung der Krankheitsfälle in Österreich sich deutlich anders auf die Altersgruppen verteilen als etwa in Italien. In unserem südlichen Nachbarland kollabiert gerade das Gesundheitssystem, täglich sterben Hunderte Menschen. Allerdings ist der durchschnittliche Corona-Infizierte dort auch rund 80 Jahre alt. In Österreich gestaltet sich die Situation derzeit zum Glück anders, doch der Trend könnte sich ändern.

Verschiebungen in der Altersstruktur

Laut Daten des Gesundheitsministeriums vom 19. März waren damals die meisten bestätigten Erkrankten in Österreich zwischen 45 und 54 Jahren alt, die besonders gefährdeten Personen ab 65 Jahren lagen weit dahinter. Das hat sich mit der Zeit aber geändert. Zwar bildet die Altersgruppe 45 bis 54 mit 1.843 Fällen noch immer die Mehrheit, doch gleich danach kommen mittlerweile die Personen ab 65 Jahren. Laut Ministerium sind in dieser Altersgruppe 1.662 Infektionen bestätigt.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die folgende Grafik illustriert die Verschiebung in den Altersgruppen (prozentuell) vom 19. auf den 29. März:

Zudem nähern sich Frauen und Männer bei den Infektionen langsam an. Zunächst gab es einen deutlichen Überhang an männlichen Kranken. Mittlerweile sind 52 Prozent Männer, 48 Prozent Frauen.

Hotspots unverändert

Beim Blick auf Gesamtösterreich gibt es keine besonderen Neuerungen. Der Westen des Landes ist weiterhin besonders betroffen, ebenso Teile von Oberösterreich. Tirol liegt mit 1.975 Fällen an der Spitze, danach folgen Oberösterreich (1.478), Niederösterreich (1.367), Wien (1.102), die Steiermark (929), Salzburg (818), Vorarlberg (595), Kärnten (239) und – bis dato am wenigsten betroffen – das Burgenland (169).

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