Austria

"Sieg geht über sie": Kramer untermauert Favoritenrolle bei WM

Die Salzburgerin wurde in der Qualifikation zum Normalschanzen-Bewerb Zweite. Nur Takanashi war besser.

Marita Kramer hat am Mittwoch bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Oberstdorf ihre Co-Favoritenrolle im Normalschanzen-Bewerb der Skispringerinnen bestärkt. Die Salzburgerin wurde nach dem besten Probesprung vor dem Bewerb am Donnerstag (17.00 Uhr/live ORF 1) Qualifikationszweite. Die Japanerin Sara Takanashi lag vor ihr. Mit Daniela Iraschko-Stolz (6.), Sophie Sorschag (9.) und Eva Pinkelnig (21.) qualifizierten sich auch die übrigen ÖSV-Aktiven.

"Es lauft eigentlich sehr gut", meinte Kramer nach ihrem 101,5-m-Sprung. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Ich habe eine sehr gute Hocke und kann aus der gut rausfliegen. Ich muss mich oft ein bisschen zurückhalten, dass ich nicht zu gierig rausspringe." Die 19-Jährige rechnet zwar auch noch mit anderen, aber letztlich doch einem möglichen Duell mit Takanashi (103,0 m) - Sara gegen Sara sozusagen, da dies auch Kramers Rufname ist. Rekord-Weltcupsiegerin Takanashi hatte den Probesprung ausgelassen.

"Der Sieg geht über sie"

Iraschko-Stolz schätzt Teamkollegin Kramer sehr stark ein. "Der Sieg geht über sie, das hat sie sich aber auch verdient." Sie selbst gehöre nicht zu den Top-Favoritinnen, meinte die routinierte Steirerin nach ihrem 95-m-Satz. "Es fehlt noch die Selbstverständlichkeit", sagte die 37-Jährige zu ihrer Leistung. Sie sei noch ein bisschen auf der Suche. Sorschag kam auf 98,5 m und war von sich überrascht. "Das hätte ich mir nicht gedacht, da ich im Training ein paar Probleme gehabt habe", sagte die 22-Jährige. "Jetzt taugt es mir wirklich."

Probleme hat Pinkelnig, und zwar vor allem körperliche. Das Comeback vor einer Woche in Rasnov mit drei Einsätzen zieht Spuren nach sich. "Das Wochenende hängt noch nach", verriet die Vorarlbergerin. Die ÖSV-Physiotherapeuten der Kombinierer haben bei der 32-Jährigen schon Hand angelegt, der Sportliche Leiter Mario Stecher habe dann noch einen Physio organisiert. Grundsätzlich passe es in der Anfahrt nicht. Pinkelnig: "Ich muss an der Balance arbeiten - ich schaffe es nicht, so in der Hocke zu sein, wie ich sein soll."

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