Während heute fast immer die Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt stehen, machen Familienberaterin Linda Syllaba und Mama-Bloggerin Daniela Gaigg anderen Mamas Mut, die Reihenfolge der Fürsorge auch einmal umzudrehen: zuerst die Mutter, dann die Partnerschaft, dann die Kinder. Es sind nämlich vor allem die Mütter, die immer häufiger unter Depressionen und Burnout leiden. "Frauen werden regelrecht dazu erzogen, sich anzupassen, gefällig zu sein, unterstützend bis hin zu sich selbst aufgebend", sagt Gaigg, die selbst Mutter von zwei Kindern ist. Im Interview mit dem STANDARD erklären sie, was eine gute Mutter ausmacht und warum die bedürfnisorientierte Erziehung völlig missverstanden wird.