Austria

Schwarz-Grün hat an Beliebtheit verloren

Seit 13 Jahren sind die ÖVP-Landesräte Patrizia Zoller-Frischauf und Bernhard Tilg im Amt. Nur 3% glauben, dass ihr Abgang eher negative Auswirkungen auf die Arbeit der Landesregierung hat.

37% sehen keine Auswirkungen
44% hingegen sehen den Wechsel positiv: „Ob ,neue Besen’ besser kehren, wird sich in den kommenden Wochen zeigen, wenn die neuen Landesräte (Anm: Landtags-Vizepräs. Anton Mattle und Quereinsteigerin Annette Leja) hoffentlich mit ersten Handlungen glänzen können“, analysiert Politikforscher Christian Traweger. Keine Auswirkungen erwarten immerhin 37%, keinerlei Meinung dazu haben 16%.

Unzufriedenheit steigt
Die Stimmung am politischen Himmel in Tirol scheint sich langsam, aber sicher zu verdüstern. Im Dezember 2020 bewerteten 42% der Befragten die Arbeit der Landesregierung mit Sehr Gut oder Gut. Nun ist dieser Wert auf 35% gesunken. Der Anteil der Unzufriedenen ist hingegen von 21 auf 27% gestiegen. Die Durchschnittsnote, die Herr und Frau Tirolerin nunmehr vergeben, liegt bei Befriedigend. Nicht Genügend wird vor allem von den FPÖ-Wählern vergeben, hat Traweger erhoben.

Mattle: Die heiße Aktie?
Im Bekanntheitsgrad unserer Politiker haben sich in den vergangenen Jahren kaum Veränderungen ergeben. Ausnahme ist WK-Präsident Christoph Walser, der sich von 61 auf 69% steigern konnte. Anton Mattle, ungekrönter Vorzugsstimmenkaiser aus dem Bezirk Landeck (8000 bei der Wahl 2018), ist immerhin jedem zweiten bekannt. Als politische Newcomerin steigt Annette Leja mit einem Bekanntheitsgrad von 28% ins Rennen. Die beiden sind die einzigen im Feld ohne negative Bewertung.

„Solides Grundimage“
Interessant ist dabei, dass Mattle sogar LH Günther Platter abhängt. 69% der Befragten, die beide kennen, beurteilen die Arbeit Mattles mit Sehr Gut oder Gut. Platter erreicht hier 49%. „Die neuen Landesräte können auf ein solides Grundimage mit Vertrauensvorschuss der Tiroler aufbauen. Rasches Handeln wäre nun angesagt, um nicht möglicherweise in eine Abwärtsspirale zu gelangen“, analysiert dazu Traweger.

Sonntagsfrage: VP vorne
Bei der Sonntagsfrage liegt die ÖVP unangefochten an der Spitze, würde aber Stimmenanteile einbüßen und von 44,26% (Wahl ’18) auf 38,3% sinken. „Jetzt sollten Akzente gesetzt werden, die für die Bürger verständlich sind und so auch kommuniziert werden“, sagt der Politikexperte. Auf Platz zwei folgen würde die FPÖ mit 15,2%. Knapp dahinter die Grünen mit 13,2%. Am meisten Federn lassen müsste die SPÖ (11,5%). Die Neos und die Liste Fritz kämen auf 9,8% bzw. 9,1%.

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