Austria

Schumachers Ex-Manager: "Bin überzeugt, dass wir ihn wiedersehen"

25 Jahre her: Schumacher holte 1994 den ersten WM-Titel. 

© APA/AFP/YASUYOSHI CHIBA

Willi Weber verriet in einem Interview, dass er seinen Ex-Schützling nicht besuchen darf.

Am 13. November 1994 sicherte sich Michael Schumacher in Adelaide seinen ersten von sieben WM-Titeln. RTL widmet dem Jubiläum mit mehreren Beiträgen den Mittwochabend. Schumis Gesundheit beschäftigt seit dem Ski-Unfall am 29. Dezember 2013 die Menschen weit über die Formel-1-Szene hinaus. Informationen über den Zustand des siebenfachen Weltmeisters gibt es kaum. Zugang zu Schumacher haben ganz wenige. Seine Familie schirmt ihn konsequent ab.

Nicht einmal Willi Weber. Der 77-Jährige war 20 Jahre lang Manager des heute 50-jährigen Schumacher. Der verriet jetzt in einem Interview mit dem Kölner Express, dass er seinen Ex-Schützling nicht besuchen darf. „Ich würde gerne wissen, wie es ihm geht und ihm noch mal die Hand geben oder übers Gesicht streicheln. Aber das wird von Corinna leider abgelehnt“, sagt er über Schumachers Gattin. „Sie fürchtet wahrscheinlich, dass ich sofort erkenne, was los ist und die Wahrheit öffentlich mache.“ Mit einem Satz ließ Weber aufhorchen: „Ich bete für ihn und bin überzeugt, dass wir ihn wiedersehen.“ Allerdings ist unklar, ob die Fans auf eine Genesung hoffen dürfen, wenn Weber Schumacher nicht besuchen darf.

Der Franzose Jean Todt, ehemaliger Ferrari-Chef, ist in ständigem Kontakt mit der Familie. Er sagte der Zeitung La Republica: „Michael kämpft Tag für Tag um eine Verbesserung, und wir müssen ihn in diesem Kampf unterstützen.“

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