Bei seinem Fest zum 50. Geburtstag im Jahr 2009 – der Buwog-Skandal war gerade aufgeflogen, die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) begann gegen Exfinanzminister Karl-Heinz Grasser und dessen Trauzeugen Walter Meischberger zu ermitteln – war Meischberger noch optimistisch. Die Sache rund um das 9,6-Millionen-Honorar bei der Privatisierung der Bundeswohnungen werde politisch hochgekocht, der Spuk in drei Monaten wieder vorbei sein, beruhigte der Lobbyist Freunde und Verwandte. Da habe er sich ziemlich getäuscht, gestand er im September ein, einen Tag nach seinem 61. Geburtstag in einer Prozesspause, draußen im Hof vor dem Großen Schwurgerichtssaal.