Austria

Schramböck will Schutzmasken-Produktion in Österreich hochfahren

© APA/HERBERT P. OCZERET

Abhängigkeit von ausländischen Produzenten soll beendet werden.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) will die inländische Produktion von Schutzmasken anwerfen. "Wir können nicht riskieren, dass wir jene, die an der Front stehen" - also Ärzte, Gesundheitspersonal etc. - "in Gefahr bringen", erklärte Schramböck bei einer Pressekonferenz am Samstag.

Stolz präsentierte die Ministerin die erste in Österreich - nämlich in Vorarlberg - produzierte Maske. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung Autarkie.

Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 3 min

    Ärztekammer kritisiert: Weiter keine Infos über Tests

    Für Unverständnis bei der Ärzteschaft sorgt der am Freitag im Nationalrat aufgrund der Corona-Krise erfolgte Beschluss, wonach Bürgermeister Information über mit Covid-19 infizierte Menschen erhalten können, nicht jedoch die behandelnden Ärzte. Diese Entscheidung setze sowohl die Ärzte, als auch andere Patienten einem erhöhten Infektionsrisiko aus, kritisierte Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres.

    „Wir haben schon vor zwei Tagen vehement gefordert, dass auch Ärztinnen und Ärzte während der Coronakrise entsprechend informiert werden“, betonte Szekeres am Samstag in einer Aussendung. Informationen über den Infizierten-Status seien essenziell, um den betroffenen Patienten eine adäquate Behandlung und ein entsprechendes Monitoring anbieten zu können. Außerdem schützten die Informationen die betroffenen Ärzte sowie andere sich in Betreuung befindende Patienten vor einer Ansteckung mit Covid-19.

    Szekeres fordert vom Gesetzgeber raschest eine entsprechende Erweiterung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmung. Zum Beispiel sollten die Bürgermeister die Information an die behandelnden Ärzte weitergeben müssen, hieß es im Statement der Ärztekammer. Nur so können das Infektionsrisiko und damit auch die Gefahr von Schließungen von Ordinationen durch Quarantänemaßnahmen verhindert werden sowie die Infizierten entsprechende medizinische Betreuung erhalten.

  • vor 6 min

    Schutzausrüstung aus China in Oberösterreich eingetroffen

    13 Tonnen Schutzkleidung für oberösterreichische Spitäler und sonstige kritische Einrichtungen im Land sind am Freitag eingetroffen. Die Fracht beinhaltet unter anderem auch 500.000 OP-Schutzmasken.

  • vor 24 min

    Frage an Schramböck: Woher stammen die Masken aus dem Ausland?

    Sie stammen nicht nur aus China, so die Ministerin.

    Damit geht die Pressekonferenz zu Ende.

  • vor 27 min

    Frage an Schramböck: Soll die App des Roten Kreuzes verpflichtend werden?

    Sie sei selber auch dabei, es sei eine sehr gute Lösung. Die Wirtschaftsministerin setze hier sehr auf das Verständnis der Bevölkerung, aber nicht jeder sei in der Lage sie zu verwenden.

    Sie appelliert an die jungen Menschen, sich die App herunterzuladen - aber freiwillig. 

  • vor 31 min

    Neuer Erlass regelt häusliche Zusammenkünfte

    Rechtzeitig vor Ostern hat das Sozialministerium seine Vorgaben zu häuslichen Zusammenkünften in Zeiten der Corona-Pandemie konkretisiert. Laut einem am Samstag veröffentlichten Erlass werden Treffen in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, untersagt. An Begräbnissen dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen, an Hochzeiten fünf.

    Der Erlass des Gesundheitsministeriums erging an die Landeshauptleute. Diese sollen die Bezirksverwaltungsbehörden anweisen, die privaten Zusammenkünfte bis auf Weiteres zu untersagen. Die Anweisung ist vor allem in Zusammenhang mit Ostern zu sehen. Die Bundesregierung empfahl zuletzt, auf Osterfeiern im großen familiären Rahmen aufgrund der Bedrohung durch das Coronavirus in diesem Jahr zu verzichten.

    Ausdrücklich erwähnt wird auch, dass Begräbnisse nur im „engsten Familienkreis“ stattfinden dürfen. Befristet ist der Erlass mit 13. April, also Ostermontag.

  • vor 34 min

    Zwei weitere Todesfälle in Salzburg

    Im Bundesland Salzburg sind erneut zwei Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Samstagvormittag mit. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 92 und 85 Jahren. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 in Salzburg auf 14.

  • vor 35 min

    Fragen an Schramböck: Wie viele Masken werden benötigt?

    Für vier Wochen ist der Bedarf in etwa 12 Millionen Masken, so die Ministerin.

  • vor 36 min

    Schramböck: Corona ist Weckruf

    Corona sei laut Schramböck ein Weckruf, um die Produktion wichtiger Produkte wieder nach Österreich zu holen - bzw. in Zusammenarbeit mit Europa.

    Die produzierten Masken sind für das Rote Kreuz bestimmt, so die Ministerin.

  • vor 38 min

    Sobotka für verpflichtende Corona-App

    Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) plädiert für eine Verpflichtung, die derzeit freiwillige "Stopp Corona App" des Roten Kreuzes zu nutzen. "Wenn evident ist, dass wir die Menschen schützen können und jeder Kontakt festhalten wird, dann sage ich dazu Ja."

    Mehr dazu hier: 

  • vor 42 min

    Grenzübergang Grablach zu Slowenien wieder möglich

    Die Sperre des östereichisch-slowenischen Grenzübergangs Grablach bei Bleiburg wird ab Montag teilweise wieder aufgehoben. Das gab die Landespolizeidirektion Kärnten am Samstag bekannt. Grenzübertritte sind in der Zeit von 5.00 Uhr bis 8.00 Uhr sowie von 15.00 bis 18.00 Uhr wieder möglich. Die Maßnahme dient vor allem zur Abfertigung des Pendlerverkehrs.

    Damit sind vier Kärntner Grenzübergänge zu Slowenien geöffnet, neben Grablach sind das der Loibltunnel von 5.00 bis 2100 Uhr, Lavamünd von 5.00 bis 23.00 Uhr sowie der Karawankentunnel, der durchgehend passierbar ist. Zu Italien ist der Autobahngrenzübergang Arnoldstein durchgehend offen, der Grenzübergang bei Thörl-Maglern von 7.00 bis 18.00 Uhr.

  • vor 43 min

    Erste Schutzmaske aus Österreich

    Sie präsentiert die erste Atemschutzmaske, die in Österreich produziert und geprüft wurde, hergestellt in Vorarlberg. 

    Es brauche aber mehr NäherInnen. Dann könne man bis zu 500.000 Masken für das Gesundheitspersonal produzieren, so die Ministerin. 

    Demnächst sollen in Vorarlberg 100.000 Masken pro Tag erzeugt werden.

  • vor 44 min

    Linz schafft 24-Stunden-Betreuung im Priesterseminar

    Die Caritas OÖ hat gemeinsam mit der Diözese Linz und der Stadt Linz eine 24-Stunden-Betreuungsmöglichkeit für ältere Menschen geschaffen, deren Versorgung aufgrund der Corona-Krise sonst nicht mehr sichergestellt ist.

    Ab Montag, 6. April, stehen 14 Einzelzimmer im Priesterseminar (Harrachstraße 7) in Linz für die pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung. Die Betreuung erfolgt durch Caritas-Mitarbeiter. Die Zuteilung zu diesem neuen Betreuungsangebot erfolgt nach Dringlichkeit durch die Kompass-Sozialberatungsstellen der Stadt Linz.

  • vor 44 min

    Beschaffung von Schutzmasken für Österreich

    Viele Masken, die angeboten werden, sind nicht von der richtigen Qualität, sagt Schramböck. Das Wirtschaftsministerium beschafft die notwendigen Produkte mit dem Gesundheitsministerium, den Ländern und anderen Organisationen. Wichtig sei aber auch, dass "wir die inländische Produktion anwerfen".

    Es werde außerdem eine Prüfstelle eingerichtet, die die Qualität überprüft. Schramböck nennt ein negatives Beispiel aus Holland: 600.000 Masken mussten dort zurückgerufen werden, weil sie gefälscht waren. 

  • vor 50 min

    Wirtschaftsministerin über Schutzmasken

    In diesen Minuten tritt Wirtschaftsministerin Margarte Schramböck vor die Presse. Es geht um die Produktion von Schutzmasken.

    Hier finden Sie den Live-Stream:

  • vor 51 min

    Polizei Wien verstärkt Covid-Kontrollmaßnahmen


    Laut Polizei Wien sei die persönliche Isolation der "wichtigste und beste Weg" die Krankheit möglichst einzudämmen. Die Kontrollen würden deshalb ausgeweitet werden. Denn witterungsbedingt komme es an bestimmten Orten zu teils massiven Verstößen gegen die gesetzlich vorgegebenen Beschränkungen.

    Betroffen von den verstärkten Kontrollen sind folgende Bereiche:

  • vor 1 h

    Geld weg, aber keine Schutzmasken: Warnung vor Fake-Shops

    Aufgrund der weltweit angespannten Corona-Situation besteht derzeit massive Nachfrage nach Schutzmasken und Desinfektionsmittel, die auf dem Weltmarkt aufgekauft werden. Vor diesem Hintergrund ist es derzeit schier unmöglich, privat an größere Mengen Ausrüstung zu gelangen. Diesen Umstand machen sich derzeit auch Betrüger im Internet zunutze, die Nasen-und-Mund-Schutzmasken sowie Desinfektionsmittel anbieten. So genannte Fake-Shops bieten die Artikel im Internet an, kassieren das Geld oft per Vorauskasse - auf die Lieferung wartet man aber vergeblich. „Prüfen Sie daher genau nach, bevor Sie bei einem unbekannten Online-Shop eine Bestellung aufgeben“, warnen AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und das Landeskriminalamt Niederösterreich vor den Corona-Betrugsmaschen.

    Vor der Bestellung ist es ratsam, im Internet nach Erfahrungen mit dem Shop zu suchen. Handelt es sich um einen unseriösen Shop, finden sich vielfach bereits Warnungen. „Überprüfen Sie außerdem, ob Zahlungsmodalitäten angeführt sind bzw. ob es AGBs und ein Impressum gibt - viele Fake-Shops weisen nämlich keinen dieser Punkte aus. In diesem Fall gilt: Besser Finger weg“, heißt es von der Konsumentenberatung der AK Niederösterreich.

  • vor 1 h

    Ausbreitung, Symptome, Betroffene: Die Corona-Krise in Echtzeit

    In unterschiedlichen Live-Grafiken liefern wir einen täglich mehrfach aktualisierten Überblick über die Ausbreitung des Coronavirus - weltweit, in Europa und Österreich. 

    Hier zum Artikel: 

  • vor 1 h

    Menschen müssen größere Abstände auf Wiens Märkten halten

    Die Abstände zwischen den Ständen auf den Wiener Märkten werden angesichts der Coronavirus-Pandemie vergrößert. Gesundheitsminister Rudolf Anschober appelliert dazu an die Menschen, auf den Märkten Abstand zu halten. „Es geht einfach nicht“, dass sich „Menschentrauben vor den Pulten der Verkäufer und Verkäuferinnen aneinanderdrängen“.

    Dies sei eine „absolute Ansteckungssituation“, sagte Anschober am Samstag im Ö1-Morgenjournal. „Wir müssen da wirklich Acht geben“, betonte der Minister.
    Im Notfall müsse man Zugangsbeschränkungen erlassen, aber er „vertraue auf den gesunden Menschenverstand“. 95 Prozent der Menschen machten „großartig mit“ und das Problem der restlichen fünf Prozent werde man „durch Überzeugungsarbeit in den Griff kriegen. Wenn nicht, dann müssen wir Vorgaben geben“, sagt Anschober.

  • vor 2 h

    Wiener Linien fertigen Schutzmasken selbst

    Obwohl durch die von der Bundesregierung beschlossenen COVID-19-Maßnahmen derzeit in ganz Wien kaum Menschen unterwegs sind, bieten die Wiener Linien weiterhin ein Angebot für all jene, die es brauchen. Der Fokus liegt dabei auf den Verbindungen zu Krankenhäusern und Arbeitsplätzen.

    Durch die Umstellung auf den Samstags- und Wochenendfahrplan sollen Mitarbeiter besser geschützt werden, gleichzeitig wurden innerhalb weniger Stunden jedoch Verbesserungen im Fahrplan laut Unternehmen dort durchgeführt, wo es nötig war. Zusätzlich werden für Mitarbeiter Masken bestellt und auch selbst gefertigt.

  • vor 2 h

    Neue Zahlen: 11.525 Infektionen in Österreich

    Mit Stand 8 Uhr morgens hat das Gesundheitsministerium neue Zahlen zur Situation in Österreich veröffentlicht:

    11.525 Infektionen in Österreich, nach Bundesländern: Burgenland (210), Kärnten (307), Niederösterreich (1.831), Oberösterreich (1.868), Salzburg (1.057), Steiermark (1.226), Tirol (2.633), Vorarlberg (715), Wien (1.678). 98.343 Testungen wurden in Österreich durchgeführt (Stand 03.04.2020).

    168 Todesfälle (Stand 03.04.2020, 09:30 Uhr), nach Bundesländern: Burgenland (3), Kärnten (3), Niederösterreich (28), Oberösterreich (17), Salzburg (12), Steiermark (38), Tirol (29), Vorarlberg (4), Wien (34).

    2.022 Genesen (Stand 03.04.2020, 09:30 Uhr), nach Bundesländern: Burgenland (29), Kärnten (65), Niederösterreich (340), Oberösterreich (437), Salzburg (136), Steiermark (103), Tirol (631), Vorarlberg (183), Wien (98).

    Weltweit

    226.669 Menschen haben sich von COVID-19 wieder erholt.

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