Eine Minute ist eine lange Zeit: Man kann eine Bluse bügeln, 15 Liegestütze machen, mit der U1 eine Station von Schwedenplatz bis Stephansplatz fahren oder wie Roberto mit einem Atemzug in zehn Meter Tiefe abtauchen und vom Meeresboden eine oder zwei Conch klauben. Eben noch hatte sich die Schnecke auf der Suche nach Futter mit ihrem Verschlussdeckel, den sie wie einen Fuß einsetzen kann, über eine Seegraswiese gezogen, schon schaukelt sie in einem Einbaum auf dem Meer. Bis zu 70 dieser Tiere sammelt Roberto, der ohne Gerät bis zu 30 Meter tief taucht, an einem Tag ein.