Austria

Salzburgs Meistertitel ist nur noch Formsache

Der achte Meistertitel in Folge ist seit Sonntag praktisch Gewissheit. Auch, weil Verfolger Rapid in Hütteldorf gegen Wolfsberg patzte.

Serienmeister Salzburg hat mit einem 3:1-Erfolg bei Sturm Graz einen gewaltigen Schritt zum achten Bundesligatitel in Folge gemacht. Bei noch drei ausständigen Runden führen die Salzburger neun Punkte vor Rapid (). Schon am kommenden Mittwoch (20.30 Uhr, live Sky) könnte das Team von Jesse Marsch im Heimspiel gegen die Wiener das dritte Double in Folge fixieren. Bereits ein Remis würde reichen.

Sturm hatte Salzburg als einziges Team im Saisonverlauf zweimal bezwungen, stand am Sonntag gegen den in Bestbesetzung antretenden Branchenprimus aber zum dritten Mal in Folge auf verlorenem Posten. Brenden Aaronson mit seinem ersten Doppelpack (20., 78.) in Österreich und Zlatko Junuzović (83.) trafen für den Tabellenführer, Otar Kiteishvili (56.) war der zwischenzeitliche Ausgleich gelungen.

Salzburg fiebert nun dem Duell mit Rapid entgegen. „Wir werden es wie ein Finale angehen“, erklärte Aaronson, der erst im Winter aus den USA zur Mannschaft gestoßen war.

Rapid verliert in letzter Minute

Dass die Meisterschaft nun endgültig entschieden scheint und im Kampf um den Titel in der finalen Phase keine große Spannung mehr aufkommen wird, lag auch an der überraschenden Heimniederlage von Rapid gegen den WAC. Die Hütteldorfer mussten sich den Kärntnern spät mit 1:2 geschlagen geben, der entscheidende Treffer glückte Cheikhou Dieng in der 91. Minute. Marcel Ritzmaier hatte Rapid in der 57. Minute aus einem Freistoß in Führung gebracht, Michael Liendl erzielte aus einem umstrittenen Elfmeter den Ausgleich (68.). Rapids Mateo Barac sah in einer teilweise hektisch geführten Partie auch noch die Rote Karte (77.).

Sollten die zweitplatzierten Rapidler am Mittwoch nicht beim Titelverteidiger und Tabellenführer Salzburg gewinnen, wäre der nächste Salzburger Triumph endgültig Gewissheit.

Immerhin ist Rapids zweiter Platz weiterhin komfortabel abgesichert – der Vorsprung auf Sturm Graz und den Lask (3:3 gegen WSG Tirol) beträgt jeweils sechs Zähler. Endrang zwei berechtigt zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation, der Dritte ist im Europa-League-Play-off spielberechtigt. Von Champions-League-Niveau war Rapid gegen den WAC aber weit entfernt. Zwar erarbeiteten sich die Hausherren von Beginn an eine klare Feldüberlegenheit, zwingende Chancen blieben jedoch aus.

(APA)

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