Austria

Salzburg AG stoppt Rückzahlung nach Preisanpassung

Diese Meldung der Salzburg AG lässt dieser Tage hellhörig werden: Rund 35 Prozent der betroffenen Kunden hätten das „freiwilliges Rückzahlangebot“ wegen unzulässiger Preisanpassungen in den Jahren 2018 und 2019 angenommen. 2,11 Millionen Euro wurden dabei zwischen August und Ende Dezember „in Form von Barablöse oder Vorteilswelt-Gutscheinen ausbezahlt“, frohlockte der Energieriese.

Heißt im Umkehrschluss: Rund 157.000 der betroffenen Kunden sind auf das Angebot nach der höchstgerichtlichen Entscheidung (siehe „Daten & Fakten“) nicht eingegangen. Vielen dürfte der bürokratische Aufwand für eine durchschnittliche Entschädigung von 25,20 Euro zu groß gewesen sein: Der Energieriese forderte in seinen Online-Formularen eine Vielzahl an Daten ein - wie etwa auch Kunden- und Vertragskontennummern. Auf die Möglichkeit, über die Kundenhotline die Formalitäten abzuwickeln, wurde in dem Schreiben vom August nicht hingewiesen.

Bei der Salzburg AG sieht man das naturgemäß anders: „Wir haben gemeinsam mit der Arbeiterkammer die Online-Formulare mehrmals überarbeitet, um sie möglichst kundenfreundlich zu gestalten. Zudem war auch eine telefonische Abwicklung möglich “, heißt es aus dem Konzern. Nachsatz: „Wir sind an rechtliche Vorgaben gebunden und müssen die Kunden klar identifizieren.“

„Nach der Aktion ist kein Geld liegen geblieben“
Die Rückzahlaktion der Salzburg AG ist abgelaufen, verlängert wird das Unterfangen nicht. Wie die nicht beantragten Entschädigungen der 157.000 betroffenen Kunden verwendet werden, bleibt unklar. „Es ist bei uns kein Geld liegen geblieben. Es gibt keinen Topf mit den nicht ausgezahlten Mitteln“, beteuert das Unternehmen.

Daten & Fakten
241.000 Stromkunden der Salzburg AG hatten von 20. August bis 31. Dezember die Möglichkeit, zu Unrecht eingeforderte Preiserhöhungenzurückzufordern. Hintergrund für das „freiwillige Rückzahlungsangebot“ war eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs aus dem Jahr 2019 bezüglich Preisanpassungsklauseln anderer Energieversorger. Die Salzburg AG einigte sich mit der Arbeiterkammer darauf, dass eine Rückerstattung zu erfolgen habe. 95 Prozent der Geschädigten, die das Angebot annahmen, entschieden sich für eine Barablöse. Fünf Prozent wählten einen Gutschein.

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