Austria

Rupprechter sorgt mit Bischofs-Tweet für Eklat

Weil der ehemalige Umweltminister über den neu ernannten Kärntner Bischof witzelte, fordert FPÖ-Chef Norbert Hofer eine Entschuldigung.

Empört über einen Tweet von Ex-Minister Andrä Rupprechter (ÖVP) zeigte sich am Mittwochnachmittag FP-Chef Norbert Hofer. Rupprechter kommentierte die Ernennung von Josef Marketz zum neuen Kärntner Bischof mit folgenden Worten: Die gerechte Strafe Gottes für die Kärntner: ein Slowene als Bischof."

Als "unfassbare Entgleisung" sieht dies FPÖ-Chef Norbert Hofer. Rupprechter beleidige mit dieser Aussage die gesamte Kärntner Bevölkerung. "Er hat aus der Geschichte offenbar nichts gelernt und möchte wohl 99 Jahre nach der Kärntner Volksabstimmung neue Gräben aufreißen."

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Entschuldigung seitens der ÖVP gefordert

Hofer vermutet gar, dass einem freiheitlichen Politiker diese Aussage eine Strafanzeige wegen Verhetzung eingebracht hätte, der Rücktritt sei "unumgänglich". Die, ebenfalls auf Twitter erfolgte, Zurechtweisung durch Elisabeth Köstinger genüge laut Hofer nicht.

Rupprechter selbst ruderte noch noch am Nachmittag zurück und entschuldigte sich für seine Aussage. "Ich wünsche Bischof Narketz alles Gute und gratuliere ihm zur Ernennung. Der Usprungstweet wurde augenscheinlich gelöscht.