Austria

Riesige Rauchwolke zog bei Brand über Berlin

Ein Brand auf den Dächern von fünf zuammenhängenden Hochhäusern in Berlin hat am Freitag nicht nur 120 Feuerwehrmänner auf Trab gehalten, sondern war aufgrund einer gewaltigen Rauchwolke kilometerweit zu sehen. 1200 Quadratmeter standen in Flammen. Bewohner des Hauses, das gerade saniert wird, waren nicht in Gefahr, ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Das Feuer brach gegen Mittag auf dem Flachdach eines zwölf Stockwerke hohen Hauses im Berliner Ortsteil Neu-Hohenschönhausen aus. Die Berliner Feuerwehr war zunächst mit 70 Mann im Einsatz, alarmierte dann aber 50 Kräfte nach. Laut deutschen Medienberichten gab es mehrere Detonationen, eine hat ein Augenzeuge des Brandes mit seiner Kamera einfangen können (siehe Video unten). Am frühen Nachmittag twitterte die Feuerwehr, dass die Lage übersichtlich sei, die Arbeiten dauerten aber bis in den späten Nachmittag an.

Feuerwehrmann bei Einsatz leicht verletzt
Das Feuer sei trotz seiner Dimension relativ rasch unter Kontrolle gebracht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber der „Berliner Morgenpost“, allerdings seien die Nachlöscharbeiten „sehr zeit- und personalintensiv“ gewesen. Ein Feuerwehrmann habe leichte Blessuren davongetragen - allerdings nicht durch das Feuer selbst, sondern weil er sich beim Abstieg an der Leiter leicht verletzt habe. 

An dem Haus finden gerade Bauarbeiten statt, das Gebäude ist eingerüstet. Ob die Arbeiten bzw. das unsachgemäße Hantieren mit brennbaren Materialien das Feuer, das schließlich auf 1200 Quadratmeter Dach übergriff, ausgelöst haben, soll nun eine Untersuchung klären.

Heike Reinthaller-Rindler

Heike Reinthaller-Rindler

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