Austria

Rendi-Wagner gegen weitere Öffnungen

"Ich warne vor weiteren Öffnungsschritten. Ich bin für einen Weg der Sicherheit, der Kontrolle und der Vorsicht. Ich will keine Situation wie wir sie in Österreich im November hatten", sagte sie. Öffnungen müssten nachhaltig sein und dürften keine weiteren Lockdowns zur Folge haben sagte sie auf einer Pressekonferenz.

"Keine Situation wie vor einem Jahr in Bergamo"

Rendi-Wagner erinnerte im Vorfeld der für Montag geplanten Beratungen der Bundesregierung, bei der das weitere Vorgehen fixiert werden soll, auch an die aufrührenden Bilder aus Italien vor einem Jahr: "Ich will keine Situation, wie sie vor einem Jahr in Italien in den Krankenhäusern in Bergamo stattgefunden hat. Wir alle haben diese Bilder offenbar schon vergessen. Ich will auch keine Situation wie sie gerade aktuell dieser Tage in Tschechien passiert, wo auch die Krankenhäuser in der Gesundheitsversorgung kollabieren. Eine solche Situation ist nicht nur für die Gesundheitsversorgung der Covid-Patienten gefährlich" - sondern letztendlich für die Versorgung aller Patienten, warnte sie.

Öffnungen waren "zu früh"

Vor rund drei Wochen, als die Bundesregierung die leichten Öffnungen beschlossen hatte, sei die Zahl der täglichen Neuinfektionen "bei knapp über 1.000" gelegen, erinnerte sie. "Die heutigen Zahlen zeigen einen Höchststand für den Februar bei fast 2.500 Neuinfektionen", diese Entwicklung sei "hoch riskant". Denn man habe aufgrund der "zu frühen Öffnungen, aufgrund der sich stark ausbreitenden Virusmutationen eine sehr instabile Situation".

Massenhaftes Testen richtig, kann aber Anstieg nicht verhindern

Die Zahlen hätten sich "in den letzten zwei Woche verdoppelt" und man könne "davon ausgehen, dass sich die Verdopplung der letzten zwei Wochen fortsetzt". Denn die aktuellen Infektionen werde man erst in zehn Tagen in den Statistiken sehen. Jeglicher weiterer Öffnungsschritt werde "den schon jetzt zu beobachtenden Kontrollverlust über das Infektionsgeschehen weiter beschleunigen." Die türkis-grüne Regierung sei nun gefordert, diese Entwicklung zu stoppen. Öffnungsschritte zum jetzigen Zeitpunkt würden hingegen eine "Kapitulation" vor dem Virus und eine Gefahr sowohl für die Gesundheit der Menschen als auch für die Entwicklung der Wirtschaft bedeuten. Der Ansatz, massenhaft zu testen, sei zwar "richtig, wichtig und auch notwendig", sie selbst habe das seit zwölf Monaten gefordert. "Aber eines muss da auch klar sein: Bei diesen schon jetzt in Österreich stattfindenden hohen Fallzahlen, bei der sich immer stärker ausbreitenden höheren Zahl der Mutationen, kann Testen alleine einen Anstieg nicht zu 100 Prozent verhindern."

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