Austria

Reich werden wie Didi Mateschitz: Mühlviertler fiel auf Betrüger herein

Sie hatte den wunderschön klingenden Namen Natalie Gold. Doch die Dame mit der angenehmen Telefonstimme hatte kriminelle Hintergedanken: Sie wollte einem 70-Jährigen aus dem Bezirk Perg all seine Ersparnisse herauslocken. "Diese Täterin hat übertrieben, sonst hätten die Betrüger wohl noch mehr Beute gemacht", sagt Gerald Sakoparnig, Leiter der Abteilung Betrug im Landeskriminalamt OÖ. Aber der Reihe nach.

Denn begonnen hat die Betrugsserie schon während des Lockdowns. Beim Surfen im Internet sind dem Mühlviertler Anzeigen aufgefallen. Ohne deren Wissen waren dort Prominente abgebildet, Didi Mateschitz beispielsweise. "Da stand sinngemäß, macht es so wie er und du gehörst zu den Reichsten der Reichen", sagt der Ermittler. Mit diesen manipulierten Inseraten spielen die Hintermänner mit dem Erfolg der Promis.

"300 bis 400 Prozent Gewinn"

Der 70-Jährige hat die Anzeigen gelesen, aber wieder vergessen. Im Juni surfte er wieder und kam auf eine Handelsplattform, die mit wenig Einsatz viel Gewinn versprach. "Er erinnerte sich wieder an die Inserate und probierte das mal aus, gab seine Daten ein und schon drei Minuten später läutete sein Handy." Es meldete sich ein angeblicher Finanzberater, der den Mühlviertler überreden konnte, zu investieren, denn bei seiner Bank bekomme er ohnehin keine Zinsen für sein Erspartes.

Nach nur wenigen Wochen verkündete der vermeintliche Finanzberater, dass der 70-Jährige mit seiner Investition bereits 300 bis 400 Prozent Gewinn gemacht habe. Im guten Glauben überwies das Opfer noch mehrmals Geldbeträge, unter anderem in die Schweiz und nach Malta. Als dann Natalie Gold auftrat, wurde der Pensionist aber stutzig. "Sie sagte ihm, wenn er nicht noch 120.000 Euro überweise, dann werde sein Trading-Konto für ein Jahr gesperrt. Offensichtlich hat sich die Frau Gold irgendwo in Widersprüche verwickelt und das Opfer erstattete Anzeige, weil ihm die Situation komisch vorkam", sagt Sakoparnig.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Mann aber bereits 146.000 Euro an die Betrüger überwiesen. Das Geld ist verloren. "Die Täter müssen ihre illegalen Gewinne auch einsammeln können. Deshalb wird es online weitertransferiert, auch in Länder, wo es keine Rechtshilfe gibt, wie Kenia oder Nigeria oder in Kriegsgebiete wie Afghanistan", weiß der Ermittler. Es ist dies bereits der zweite Fall von Internetbetrug, der diese Woche bekannt wurde. Wie berichtet ist ein 50-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen von einem angeblichen "Berater" um 700.000 Euro betrogen worden.

"Diese Tätergruppen sind gewinnorientiert, die Kontakter sind clevere Verkäufer, die sofort auf das reagieren, was ihr potentielles Opfer will. Es ist wichtig, dass die Jüngeren die ältere Generation über die Betrügereien aufklärt."

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