Austria

Regierung verkündet Verlängerung des Lockdowns bis 7. Februar

Österreichs Lockdown wird nicht wie angekündigt am 24. Jänner enden, darauf haben sich Bundesregierung und Länder geeinigt. Die Details werden heute, ab 11 Uhr, bekannt gegeben. Mit Livestream.

Nach intensiven Beratungen mit Ländern, Experten und Sozialpartnern verkündet die Regierung heute, Sonntag, ab 11 Uhr ihre Entscheidung über die weiteren Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Was bereits aus Verhandlerkreisen durchgesickert ist: Der „harte" Lockdown soll bis 7. Februar beibehalten werden. Die Begründung: Angesichts der mittlerweile auch in Österreich festgestellten Coronavirus-Mutante hätten Experten eindringlich davor gewarnt, die Beschränkungen zu lockern.

Der aktuelle Lockdown soll deshalb um zwei Wochen verlängert werden, auch die Schulen bleiben - anders als angekündigt - bis zu den Semesterferien im Distanzunterricht.  Am 8. Februar solle dann die Schulen in Wien und Niederösterreich (in den anderen Ländern beginnen da erst die Ferien), Handel, körpernahe Dienstleister und Museen öffnen dürfen - mit FFP2-Masken und Zwei-Meter-Regel. Gastronomie, Hotellerie und Veranstalter müssen sich zumindest bis Ende Februar gedulden; Mitte Februar soll die Lage neu beurteilt werden. Die Eckdaten sollen um 11 Uhr bekannt gegeben werden.

In einer zweiten Pressekonferenz, um 13 Uhr, informieren dann Finanzminister Gernot Blümel, Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Bildungsminister Heinz Faßmann (alle ÖVP) sowie Vizekanzler Werner Kogler und Kunst-Staatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne) über „weitere Details zu Corona-Maßnahmen".

Der Livestream von der Pressekonferenz:



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Begonnen haben die aktuellen Schließungen - zunächst noch als „light" betitelt - am 3. November, nach zweimaligem Wechsel gilt seit 26. Dezember die "harte" Version mit Ausgangsbeschränkungen rund um die Uhr, geschlossenem Handel, Dienstleistern, Gastronomie, Hotels, Kultur- und Sportbetrieb sowie Distanzunterricht.

Dass es nicht so bald wie vor Kurzem noch erwartet zu Lockerungen kommen wird, liegt an den neuen Virusmutationen. Die von der Regierung beigezogenen Experten erachten sie wegen der viel größeren Infektiosität für viel gefährlicher - und plädierten für die Fortsetzung der strengen Maßnahmen, um mehr Zeit für den Schutz durch die Impfungen zu gewinnen. Bereits bestätigte Fälle in der Steiermark und erste Untersuchungsergebnisse einer Wiener Stichprobe nährten die Vermutung, dass sich die Mutation bereits im Land verbreitet.

(Red./APA)

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