Austria

Raffael, der Sonnyboy der Renaissance [premium]

Am Montag begehen wir das große Jubiläum zum 500. Todestag des Malers Raffael unter traurigen Umständen.

Voriges Jahr war Leonardos 500. Todestag, heuer ist der von Raffaello Sanzio da Urbino, genannt Raffael: Am kommenden Montag, 6. April, feiern wir ihn unter traurigen Umständen – musste die große Retrospektive in der Scuderie del Quirinale in Rom doch schon nach drei Tagen geschlossen werden. Die größte Raffael-Ausstellung immerhin, die es je gegeben hat, 120 seiner Werke wurden versammelt, um dem „Göttlichen“, wie er genannt wurde, gerecht zu werden. 60.000 Tickets waren schon verkauft, jetzt dürfen sich alle mit gratis Videoschnipseln trösten (Adresse siehe unten).

Was für eine Schmach für den heiteren Meister des Makellosen, den von allen Geliebten, das Wunderkind der Renaissance, den Jüngsten im Dreigestirn der Stars neben Leonardo und Michelangelo – der ihm im Kampf um die Gunst von Papst Julius II. noch am meisten gram gewesen sein soll. Er wird wohl der gewesen sein, der nicht geweint hat in Rom, als laut Legende alle weinten. Papst Leo X. sogar soll weinend Raffaels Sarg nachgezogen sein, auf einem Schimmel sitzend. In die Literatur ist das etwas melodramatisch eingegangen als „letztes Mal, dass ein Papst um einen Künstler weinte“. Ziel des Zugs war das Pantheon, wo der Maler, Architekt und Archäologe beigesetzt wurde. Die Grabinschrift beendete der Humanist Pietro Bembo mit den denkwürdigen (lateinischen) Zeilen: „Der hier: Raffael ist's, der die Schöpfernatur, da er lebte, / fürchten ließ seinen Sieg, und da er starb, ihren Tod.“

Football news:

Real hatte Havertz für 80 Millionen Euro einen Transfer verweigert. Bayer will 100 Millionen (Bild)
Balotelli über das überspringen von Trainingseinheiten: Ich bin immer noch krank
Generaldirektor der Heimat: die Informationen über die Fusion mit Khimki falsch
Liverpool bot Werner das gleiche Gehalt wie Chelsea an, zog sich aber aus dem Kampf zurück, da Leipzig sich weigerte, einen Rabatt zu machen
Eine große Anzahl von spielen in der Hand von Real Madrid. Ihre Aufstellung ist besser als die von Barça. Madrids Ex-Spieler Pirri über den La-Liga-Kalender
Der Schiedsrichter in Lettland zeigte dem dunkelhäutigen Fußballer die rote Karte und einen Foulelfmeter. Eine sehr peinliche Situation
Barcelona hat den Streamingdienst Barça TV+ins Leben gerufen