Als ob das Coronavirus nicht genug wäre: Der Boom, den die Krise dem Radfahren verschafft hat, rückt das Thema noch mehr ins Zentrum hitziger Debatten als bisher. Dabei werden teils wirre Vorbehalte erdacht. So wie dieser Tage in Wien, wo ein SPÖ-Gemeinderat unter Verweis auf einen angeblichen Vorfall, bei dem ein Radler einen Fußgänger attackiert und lebensbedrohlich verletzt haben soll, forderte, weniger Pop-up-Radwege zu bauen. Der Zusammenhang liegt ja auf der Hand. Nur so könne man den fahrerflüchtigen Radler ausforschen. In diversen Kleinformaten durfte der Politiker seine Thesen dann noch fortspinnen.