Austria

Quer und kreuz

Das Brett vor dem Kopf und das quere Denken.

von Guido Tartarotti

Jüngst war an dieser Stelle von den „Querdenkern“ die Rede. Vor 30, 40 Jahren war Querdenker noch eine Art Adelstitel für Menschen, die offen waren für kreative Ideen, für Überlegungen abseits ausgetretener Denkpfade, für gedankliches Überwinden von spießigen Denkverboten nach dem österreichischsten aller Mottos: Das hamma immer scho so g’macht, da kunnt ja a jeder kommen, wer lasst fragen? Wer wissen will, was ein Querdenker war, soll einmal „Jörg Mauthe“ googeln – für den Autor, Philosophen und Freigeist war damals sogar in der ÖVP Platz.

Heute sind Querdenker die, die quer denken müssen, weil sie sonst nicht am Brett vor ihrem Kopf vorbeikämen. Sie sind intellektuell und/oder emotional nicht zu solidarischem Handeln fähig, und glauben wirklich, das Virus verschwindet, wenn sie sich wie Kinder die Augen zuhalten und laut „Lalala!“ schreien.

Vielleicht sollte man sie, falls diese Taktik doch nicht geholfen haben sollte, dann auch quer begraben.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Football news:

Chalovs Bruder wechselte zum serbischen Ingia
Barcelona wird Garcia im Winter wegen finanzieller Probleme nicht unterschreiben
Rogers über das Unentschieden gegen Everton: Pech, dass Leicester kein zweites Tor erzielte
Ancelotti über das 1:1 gegen Leicester: Ich kann mich nicht erinnern, dass Hames zuvor von rechts getroffen hat
Andrea Pirlo: In meiner 1.Saison bei Juve waren wir hinter Milan zurück, haben aber den Titel geholt. Unser Ziel war es, in die nächste Runde zu kommen, und wir haben erfolgreich mit einer Mannschaft gespielt, die in dieser Saison in der Meisterschaft erfolgreich ist. Wir hatten es dank der anfangs richtigen Einstellung leichter zu spielen
Der Schiedsrichter hatte sich zweimal geirrt. De Gea drängte, und bei unserem abgebrochenen Tor gab es kein Foul. Sulscher über Sheffield Wednesday: Wir hatten immer Ballbesitz, aber wenn man zwei offensive Tore kassiert, ist es immer schwierig. Wir haben nicht genug gefährliche Momente geschaffen, um genug Tore zu erzielen
Wir haben nicht gut genug gespielt, wir haben nicht auf dem Niveau gespielt, auf dem wir in den letzten Wochen agiert haben. Wir haben dem Gegner zwei Tore beschert