Austria

Proteste gegen Polizeigewalt: Demonstrant in Detroit erschossen

Demonstrant im Tränengasnebel in Atlanta

© REUTERS/STEPHEN LAM

Die Ausschreitungen nach der Tötung eines Schwarzen halten an. In Detroit gab es einen Toten, über Atlana wurde der Notstand verhängt.

Die in mehreren US-Städten anhaltenden Proteste gegen Polizeigewalt haben ein erstes Todesopfer gefordert. In Detroit im US-Bundeststaat Michigan wurde Freitagabend ein 19-jähriger Demonstrant aus einem fahrenden Auto heraus erschossen, wie Detroit Free Press berichtet. Der Schütze habe in die Menschenmenge gezielt.

Auch in Atlanta im Bundesstaat Georgia gab es in der Nacht auf Samstag teils gewalttätige Demonstrationen. Über die Großstadt und mehrere Städte im Umland wurde in der Früh (Ortszeit) der Ausnahmezustand verhängt. Rund 500 Mitglieder der Nationalgarde von Georgia sollen eingesetzt werden, um Menschen und Eigentum zu schützen, schrieb Gouverneur Brian Kemp auf Twitter.

Die Bürgermeisterin von Atlanta, Keisha Bottoms, hatte Medienberichten zufolge darum gebeten, nachdem es am Freitag zu Gewalt bei den Protesten nach dem Tod des Schwarzen George Floyd gekommen war. Demonstranten griffen unter anderem das Hauptquartier des Senders CNN an.

Der Sender zeigte Live-Bilder aus der eigenen Zentrale, auf denen zu sehen war, wie Demonstranten von außerhalb Gegenstände auf Polizisten im Eingangsbereich des Senders warfen. Auf der Webseite des Lokalsenders WRCB TV war unter anderem ein Foto eines brennenden Autos zu sehen.

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Demo in Atlanta

Demo in Atlanta

Demo in Atlanta

Demo in Atlanta

Auch in Minneapolis gab es neuerlich Proteste

Minneapolis

Minneapolis

Minneapolis

Minneapolis

Minneapolis

Washington

Der 46-jährige George Floyd war am Montag nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Staat Minnesota gestorben. Einer der vier an dem Einsatz beteiligten Polizisten wurde am Freitag des Mordes angeklagt. Bei ihm handelt es sich um den weißen Polizisten, der sein Knie mehr als acht Minuten lang an den Hals Floyds gedrückt hatte.

Floyd hatte mehrfach um Hilfe gefleht, bevor er das Bewusstsein verlor, wie ein Video festgehalten hatte, das eine 17-jährige Augenzeugin mit ihrem Handy machte. Floyd wurde bei seiner Ankunft im Krankenhaus für tot erklärt.

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