Austria

Prost! Mehr Alkoholkonsum durch Corona-Krise

"Ist 14 Uhr zu früh um schon ein Flascherl zu köpfen?", fragen sich derzeit einige Österreicher daheim. Fakt ist: Zuhause wird jetzt mehr getrunken.

Beziehungsstreitigkeiten, Langeweile, soziale Isolation, Angst vor Jobverlust und finanzielle Nöte sind alles Faktoren, die den Gebrauch von Alkohol und anderen legalen und illegalen Suchtmitteln begünstigen. Zugeben mag es freilich kaum jemand, doch Bilder und Zahlen lügen selten: Wir trinken in der Corona-Krise gerne das eine oder andere Gläschen zu Hause.

Ein Wiener Gemeindemitarbeiter zu den vielen leeren Flaschen vor den Glas-Containern: "Sowas kenne ich sonst nur nach dem Jahreswechsel."

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Zudem hält sich hartnäckig die These, dass Alkohol den Coronavirus abtöten würde, was auch teilweise stimmt. Hochprozentiger Alkohol setzt der Fetthülle des Virus tatsächlich zu.

Mehr Alk daheim, dafür keine Gastro

Die WHO und Gesundheitsexperten raten von übermäßigem Alkoholkonsum indes ab: Man schläft schlechter, das Immunsystem wird geschwächt, der Gewaltpegel steigt.

Der Epidemiologe Gérard Krause befürchtet im Interview mit dem ZDF, dass die schwerwiegenden gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen zu mehr Toten führen könnten als das Virus selbst: Arbeitslosigkeit, Depressionen, Suizide, chronische Erkrankungen, etc.

Die Alkoholindustrie kann naturgemäß höhere Absätze für den privaten Alkoholkonsum verzeichnen, dafür fällt der Absatz für die Gastro komplett weg. Einige Schnapserzeuger haben daher - zusätzlich oder fast ausschließlich - nun auch Desinfektionsmittel im Produktionsprogramm - mehr dazu hier.

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