Austria

Portugals Präsident Rebelo de Sousa wiedergewählt

Damit holte der frühere Jura-Professor und TV-Journalist neun Prozentpunkte mehr als bei seinem ersten Sieg vor fünf Jahren. Mit der absoluten Mehrheit vermied er eine Stichrunde am 14. Februar. Die Kandidatin Ana Gomes von der Sozialistischen Partei (PS) von Ministerpräsident António Costa landete diesmal mit gut 12,7 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei.

Sie hatte allerdings nicht die Unterstützung ihrer Partei genossen, da Costa sich mit Rebelo de Sousa politisch sehr gut versteht. Der drittplatzierte Chef der rechtspopulistischen Partei Chega! (Es reicht!), André Ventura, erreichte mit knapp 11,9 Prozent ein unerwartet gutes Ergebnis.

Präsident hat in Portugal relativ viel Macht
Das Staatsoberhaupt hat in Portugal relativ viel Macht. Der Präsident kann sowohl sein Veto gegen Gesetze einlegen als auch das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen. Für Portugal war es die zehnte Präsidentenwahl seit der Nelkenrevolution von 1974.

Die Abstimmung wurde von der dramatischen Zuspitzung der Corona-Krise in Portugal überschattet. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag zuletzt bei etwa 750. Das ist einer der höchsten Werte weltweit. Wegen der Pandemie hatten zahlreiche Politiker und andere Prominente eine Wahlverlegung gefordert.

Aus Angst vor Corona gingen viele nicht zur Wahl
Viele Wähler blieben wohl aus Angst vor dem Virus zu Hause: Die Wahlbeteiligung lag nach vorläufigen amtlichen Angaben mit knapp 40 Prozent weit unter dem bisherigen Minusrekord, der bei der Präsidentenwahl von 2011 mit 46,5 Prozent verzeichnet worden war.

Rebelo de Sousa, der seit 2016 im Amt ist, gilt als extrem volksnaher Politiker, der auch als Staatsoberhaupt die Menschen auf der Straße gern umarmt, küsst und tröstet. Mitunter tritt er auch als tatkräftiger Helfer in Erscheinung: Im vergangenen August stürzte sich der drahtige Katholik an der Algarve kurzentschlossen ins Meer, um bei der Rettung zweier Frauen (Bild unten) zu helfen, deren Kajak gekentert war.

Land mit mehr Wahlberechtigten als Einwohnern
Zur Stimmabgabe waren am Sonntag insgesamt gut 10,86 Millionen Menschen aufgerufen - inklusive der im Ausland lebenden Portugiesen. Das Auswanderungsland, das auch während der Euro-Krise vor einigen Jahren einen Schwund von Hunderttausenden Bürger verzeichnete, hat deshalb mehr Wahlberechtigte als Einwohner (circa 10,3 Millionen).

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