Austria

Plácido Domingo bricht nach wie vor Rekorde [premium]

Die Arena Verona wurde zwei Jahre nach der Jubiläums-Gala noch einmal zum Ort des Triumphs.

Plácido Domingos Konzert mit der uruguayischen Sopranistin María José Siri in Verona war so „ausverkauft“, wie die Pandemie das nur zuließ. Und der Publikumsliebling, nach kurzer Anlaufphase bestens disponiert, schien den Gala-Abend ebenso zu genießen wie sein Publikum. Dabei klang die Ouvertüre zu Verdis „Sizilianischer Vesper“ zu Beginn alles andere als vielversprechend. Das Orchester der Arena, bei Verdi an sich sattelfest, ließ sich von Francesco Ivan Ciampa – leider auch in der Folge bei sämtlichen instrumentalen Zwischenspielen – zu undifferenziert derben Klängen animieren. Die Singstimmen mussten in Aktion treten, um dem Abend Qualität zu sichern.

Die ersten Arien, „dissipe la tristesse“ aus Thomas' „Hamlet“ (Domingo) und „Pleurez mes yeux“ aus Massenets „Cid“ (Siri) nahmen diesbezüglich eher den Charakter einer Aufwärmrunde an.


In den langen Verdi-Phrasen von Macbeths „Pietà, rispetto, amore“ blühte Plácido Domingos zum Bariton verdunkelter Tenor dann aber regelrecht auf. Da saßen bei nach wie vor perfekt dosierter Phrasierungskunst alle musikalischen Effekte.

Siris Sopran wirkte dagegen in „Pace, pace mio Dio“ aus dem letzten Akt der „Macht des Schicksals“ allzu unruhig, in der Mittellage Vibrato-betont. Freilich, je höher Verdi die Bögen spannt, desto souveräner wirkt die Sängerin: Strahlende Spitzentöne gehören zu ihrem Markenzeichen. Im Finale des ersten Konzertteils fühlte sich die Sängerin an Domingos Seite im Duett „Mira, d'acerbe lagrime“ („Troubadour“) hörbar wohl.

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