Wien – Nicht alle Jahre wieder, aber alle drei Jahre wieder kommt seit 2001 in der Vorweihnachtszeit die Pisa-Studie. Heute, Dienstag, ist es wieder so weit: Zum insgesamt siebenten Mal präsentiert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Ergebnisse der Pisa-Studie. Mit dem "Programme for International Student Assessment" wurden Leistungen von rund 600.000 Schülerinnen und Schülern des Geburtsjahrgangs 2002, also von 15- bis 16-Jährigen, aus 79 Ländern und Regionen in den Bereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. Für Andreas Schleicher, den Erfinder der Pisa-Studie und Leiter der OECD-Direktion Bildung und Kompetenzen, nehmen die teilnehmenden Länder, auf die 80 Prozent der Wirtschaftsleistung entfallen, an einem "globalen Dialog über Bildungsfragen" teil, schreibt er im Vorwort zur Pisa-Studie 2018.