Austria

Pfingstwochenende wird kühl und regnerisch

Unbeständig zeigt sich das Wetter zu Pfingsten. Frühling 2020 unter den 15 trockensten der Messgeschichte.

Auf große Touren im Freien sollte man am Wochenende nicht setzen: Das Wetter bleibt in Österreich auch über Pfingsten unbeständig und kühl. Erst am Dienstag wird die Witterung laut den Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) stabiler.

Morgen Samstag bleibt die Luftschichtung labil, vor allem im Bergland gehen häufig Regenschauer nieder. Die Sonne scheint oft nur für kurze Phasen. Die wenigsten Schauer gibt es erneut ganz im Westen und Süden. Der Wind weht mäßig, am Alpenostrand tagsüber auch lebhaft aus Nordwest bis Nordost. Die Frühtemperaturen betragen fünf bis elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen 14 bis 20 Grad.

Von Nordosten her erreicht Österreich am Sonntag das Wolken- und Regenband eines Störungsausläufers. Während sich die Wolkenfelder über die meisten Landesteile breiten, bleibt der Niederschlag eher auf die östlichen und nördlichen Bereiche des Landes beschränkt. Der meiste Regen fällt in Niederösterreich. Schnee gibt es teils bis auf rund 1.500 Meter herab. Im Westen und Südwesten bleibt es meist trocken und die Sonne kommt zumindest etwas durch. Der Wind weht schwach bis mäßig, ganz im Osten teils auch lebhaft aus Nordwest bis Nordost. Die Frühtemperaturen sind mit sechs bis zwölf Grad erreicht, die Tageshöchsttemperaturen mit zwölf bis 21 Grad.

Auch neue Woche beginnt unbeständig

Vor allem von Salzburg ostwärts bis ins Burgenland gibt es am Montag bei wechselnder bis starker Bewölkung noch ein paar Regenschauer. Einzelne Schauer greifen auch auf die Alpensüdseite über. Zeitweise sonnig ist es im Flachland. Längeren Sonnenschein gibt es wieder im Westen und Südwesten. Der Wind weht mäßig, tagsüber in der Osthälfte oft lebhaft aus Nord bis Nordost. Die Frühtemperaturen liegen bei sieben bis 13 Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei 17 bis 25 Grad. Am wärmsten ist es im Westen.

30 Prozent weniger Niederschlag im Frühling

Der zu Ende gehende meteorologische Frühling bekommt einen Platz unter den 15 trockensten der Messgeschichte in Österreich. März und April waren sehr mild und sehr trocken, der Mai etwas zu kühl und etwas zu trocken, analysierten die Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

"Der Regen im Mai konnte die extreme Trockenheit der Vormonate nicht mehr ausgleichen. Insgesamt fehlen heuer rund 30 Prozent Niederschlag im Vergleich zu einem durchschnittlichen Frühling", sagte Alexander Orlik von der ZAMG. "Ähnlich trocken war ein Frühling zuletzt im Jahr 2003."

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