Austria

Pferd auf der A1 eingefangen: "Tobi geht es gut"

Um 9.40 Uhr kam die Eilmeldung aus der Asfinag Verkehrsmanagement-Zentrale Wels: "Bei der Anschlussstelle Allhaming läuft ein herrenloses Pferd auf der Richtungsfahrbahn Wien".

Als die Asfinag-Mitarbeiter Andreas Pointner und Michael Waidmayr nach etwa fünf Minuten am Einsatzort ankamen, gab es zunächst Entwarnung. Zwei Autofahrer, Mitarbeiter vom E-Werk Wels, hatten spontan angehalten, das Tier beruhigt und in eine Pannenbucht abseits der Hauptfahrbahn gebracht. Doch dann riss sich das scheue Pferd wieder los und trabte als Geisterfahrer 200 Meter auf der linken Überholspur in Richtung Salzburg davon.Die gesamte Autobahn musste von der Autobahnpolizei Haid für die Tierrettung im Bereich Allhaming gesperrt werden.

"Tobi geht es gut", sagte die Besitzerin des Pferdes im Interview mit Life Radio (im grauen Kasten). Sie sucht nun nach den beiden E-Werk-Mitarbeitern, die an der Rettungsaktion beteiligt waren, um sich für die Zivilcourage zu bedanken. 

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Die beiden Asfinag-Mitarbeiter konnten das Pferd schließlich einfangen und sicher von der Autobahn bringen. Gegen 9.50 Uhr war der Einsatz beendet. Und das Pferd, das bei einem Spaziergang neben der Westautbahn ausgerissen war, konnte der erleichterten Besitzerin Nina übergeben werden.