Austria

Pernsteiner klettert bei Giro aufs Podest

Hermann Pernsteiner war in seiner dritten großen Radrundfahrt am Mittwoch nahe dran am großen Coup.

Der Niederösterreicher kletterte auf der 17. Etappe des Giro d'Italia mit drei Anstiegen der ersten Kategorie nach Madonna di Campiglio (203 km) als Mitglied einer Spitzengruppe auf den zweiten Rang, 31 Sekunden hinter dem Australier Ben O'Connor. Damit verbesserte sich der 30-Jährige aus dem Bahrain-Team vom 15. auf den elften Gesamtrang (+5:07 Min.).

Die Gruppe mit allen Anwärtern auf den Gesamtsieg hatte mehr als fünf Minuten Rückstand. Vor dem zwölf Kilometer langen Schlussanstieg war Pernsteiner bei einem Vorsprung von rund acht Minuten als bestplatzierter der Ausreißer virtuell sogar schon Gesamt-Dritter gewesen. Doch im Finale war das Tempo der Asse gewohnt hoch.

Der Niederösterreicher Patrick Konrad behauptete sich dennoch neben dem Portugiesen Joao Almeida, der als Tages-15. das Rosa Trikot ein weiteres Mal erfolgreich verteidigte. Der 22-Jährige hat vor der Fahrt über das Stilfserjoch und einer weiter weiteren Bergankunft 17 Sekunden Vorsprung auf den Niederländer Wilco Kelderman (Etappen-14.).

Bora-Profi Konrad, der auf dem fünften Abschnitt Zweiter gewesen war, mischt in dem enorm fordernden Rennen auch in der dritten Woche weiterhin vorne mit. Der Gesamt-Siebente von 2018 klassierte sich zeitgleich mit dem Spitzenduo an der 17. Stelle (+5:11) und blieb Gesamt-Neunter (+4:11 Min.).

Pernsteiner ist im Team Helfer des Spaniers Pello Bilbao (Gesamt-Fünfter), doch am Mittwoch fasste er seine Chance beim Schopf. Mit 17 anderen Fahrern ausgerissen und später aus der Spitze zurückgefallen, kämpfte sich der Ex-Mountainbiker wieder heran. Neun Kilometer vor dem Ziel parierte er eine Attacke, doch wenig später kam O'Connor, der Vortages-Zweite, weg. Pernsteiner setzte nach, schaffte aber trotz großer Anstrengung den Anschluss nicht mehr. Gut eine halbe Minute hinter dem 24-Jährigen NTT-Profi gelang ihm nach dem vierten Platz bei der Vuelta 2019 jedoch sein bisher bestes Grand-Tour-Resultat.

(APA)

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