Austria

Pernsteiner brillierte beim Giro d’Italia

Hermann Pernsteiner hat auf der 17. Etappe des Giro d’Italia von Bassano del Grappa über 203 km nach Madonna di Campiglio einen Husarenritt hingelegt. Der Rad-Profi aus dem Team Bahrain krönte seine Leistung in den Bergen mit einem sensationellen zweiten Platz – 31 Sekunden hinter Tagessieger Ben O’Connor (Aus). Damit schob sich der 30-jährige Oberwarter auf den elften Gesamtrang, Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) ist unverändert Neunter. Das "Rosa Trikot" des Führenden trägt der Portugiese Joao Almeida (Quick Step).

Pernsteiner, der frühere Mountainbiker, hatte schon 2018 als Zweiter der Österreich-Rundfahrt aufgezeigt, der Giro ist aber trotz vieler prominenter Abwesender eine andere Nummer. Für die Österreicher läuft es bei der Italien-Rundfahrt wie geschmiert. Vor drei Jahren hatte der Schwanenstädter Lukas Pöstlberger die erste Etappe gewonnen, heuer fuhr Konrad schon zweimal auf das Stockerl (als Zweiter und Dritter). Jetzt glänzte auch Pernsteiner, der erst seit 2016 auf professioneller Ebene Straßenrennen bestreitet. Der Umstieg hat sich gelohnt.

Der Giro sollte es trotz der starken Zunahme der Coronafälle bis ins Ziel am Sonntag in Mailand schaffen. Der als Königsetappe vorgesehene 20. und vorletzte Abschnitt am Samstag von Alba zur Bergankunft in Sestriere musste allerdings umgeplant werden.

Die Einreise des Trosses nach Frankreich ist wegen der Pandemie nicht möglich. "Die Fahrt über Colle d’Agnello und Col d’Izoard fällt aus. Wir werden umdisponieren und weniger Höhenmeter, aber immer noch drei Berge haben."

Großschartner Gesamt-Neunter

Nicht ganz so erfreulich wie die erste verlief die gestrige zweite Etappe der Vuelta a Espana für Bora-Kapitän Felix Großschartner. Der Marchtrenker, der mit einem fünften Rang gestartet war, erreichte nach 151 Kilometern (von Pamplona nach Lekunberri) mit der zweiten Gruppe als 18. ins Ziel.

Der 26-Jährige verlor 1:01 Minuten auf den spanischen Solosieger Marc Soler und 42 Sekunden auf Spitzenreiter Primoz Roglic. Im Gesamtklassement fiel Großschartner, der beim finalen Anstieg abreißen hatte lassen müssen, auf Rang neun zurück.

Für Movistar, das Team von Soler, war es erst der zweite Saisonsieg. Im Februar hatte ebenfalls Soler auf Mallorca triumphiert – damals vor dem Haidershofener Gregor Mühlberger (Bora).

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