Austria

Partei soll seriöser werden, aber kein Köpferollen

Die Fehler lägen in der Vergangenheit. Schuld sei also vor allem Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache. Doch laut Hofer trägt auch die FPÖ eine Mitverarbeitung. In Zukunft soll ähnliches Fehlverhalten mit neuen Compliance-Regeln verhindert werden. Fertig sind diese allerdings noch nicht.

Hofer: „Bin kein Star, ich bin ein ganz normaler Typ“
Äußerst misstrauisch zeigte sich Hofer gegenüber dem Starprinzip an der Parteispitze. Sich selbst dürfte er daher für den richtigen für den Obmannposten halten. „Ich bin kein Star, ich bin ein ganz normaler Typ“, betonte er. Auch an Nepp werde festgehalten, denn er habe zuletzt noch viele Menschen zur FPÖ geholt. „Klar ist, die Spitze bleibt wie sie ist“, so Hofer.

Schnedlitz: „Mit weniger Mandataren die selbe Arbeit leisten“
Dass das Vertrauen in Nepp groß sei, unterstrich auch Schnedlitz. Über Köpfe sei überhaupt nicht diskutiert worden. „Die Wiener Partei wird ihre Arbeit aufnehmen und mit weniger Mandataren die selbe Arbeit leisten müssen“, sagte er. Man habe ganz offen über die Lage der Partei gesprochen, analysiert und reflektiert. „Es ist definitiv amtlich, dass wir die Botschaft der Wähler verstanden haben“, zeigte sich Schnedlitz überzeugt.

Die Partei will sich thematisch nun auf die Bereiche Freiheit, Soziales und Sicherheit fokussieren, und zwar in die Tiefe gehend, wie Hofer ausführte. Der Bundesparteiobmann zeigte sich damit auf einer Linie mit dem oberösterreichischen Landesparteichef Manfred Haimbuchner, der eine Weiterentwicklung der FPÖ zu einer „konstruktiven, seriösen Rechtspartei“ verlangt hatte. „Dem ist nichts hinzuzufügen“, so Hofer.

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