Austria

Pariser Prunkkaufhaus La Samaritaine nach 16 Jahren neu eröffnet

Luxuskonzern LVMH investierte geschätzt 750 Millionen Euro in Restaurierung. Gut 150 Jahre alte Jugendstilelemente begeistern Architekturfans.

Paris ist um einen Shopping- und Architekturtempel reicher: Das gut 150 Jahre alte Kaufhaus La Samaritaine hat am Mittwoch nach 16 Jahren Umbau wieder seine Türen in der Nähe des Pont Neuf geöffnet. Es gehört zum französischen Luxuskonzern LVMH, der den denkmalgeschützten Bau mit Glasdach aus der Jugendstilzeit für geschätzte 750 Millionen Euro prunkvoll restaurieren ließ.

Zur Wiedereröffnung strömten hunderte Menschen in das Gebäude unweit der Kathedrale Notre-Dame, wie AFP-Reporter berichteten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte La Samaritaine bereits am Montag besucht und "ein Schmuckstück des französischen Kulturerbes" genannt. Wegen der Coronapandemie hatte sich die Eröffnung um ein Jahr verzögert.

Golden leuchtende Wände mit Pfauen- und Blumendekor sowie das Eisen- und Glasdach zählen zu den Hauptattraktionen für Architekturfans. Die zum Fluss Seine gewandte Fassade ist im strengeren Art-Deco-Stil gehalten.

Sozialwohnungen inklusive

Seinem traditionellen Werbespruch "Sie finden alles in La Samaritaine" wird das Kaufhaus heute nicht mehr gerecht. Zum Verkauf stehen vor allem Designerkleidung, teure Kosmetik und Luxusuhren. "Dafür findet man dort nun ganz Paris", sagte die LVMH-Verantwortliche Eleonore de Boysson.

Zur Auflage für den Umbau hat die Stadt den Bau von Sozialwohnungen in dem Komplex gemacht. Knapp hundert Familien und eine Kinderkrippe haben in dem Gebäude Platz gefunden. Sie leben in Nachbarschaft zu Gästen des neu errichteten Luxushotels "Cheval Blanc", die pro Zimmer mindestens 1150 Euro pro Nacht zahlen können. Das Hotel wie auch ein Restaurant mit Blick über Paris öffnen Anfang September.

Der Geschäftsmann Ernest Cognac hatte das Gemischtwaren-Kaufhaus 1870 eröffnet. Er benannte es nach einem Brunnen an der Pont-Neuf-Brücke, der die biblische Geschichte von Jesus und der Wasser schöpfenden Samariterin zeigte - auf Französisch "la samaritaine".

(APA/AFP)

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