Austria

ÖVP-Plan: Quarantäne durch „Freitesten“ halbieren

Derzeit müssen sich sogenannte K1-Kontaktpersonen (Personen mit hohem Infektionsrisiko) zehn Tage in Quarantäne begeben. Köstinger greift nun die von Unternehmervertretern erhobene Forderung nach einer verkürzten Quarantäne für K1-Kontaktpersonen auf.

Gesundheitsminister gefordert
„Das wäre vor allem für die Betriebe, Lokale und die Hotels enorm wichtig“, begründet Köstinger ihre Forderung in mehreren Zeitungsinterviews. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sei hier gefordert, eine Lösung zu finden. „Ich glaube, es ist höchst an der Zeit, Dinge wie die Teststrategie wieder zu hinterfragen und zu überprüfen“, meint die ÖVP-Ministerin.

„Freitesten“ auch für Lehrer?
Bildungsminister Faßmann sprach sich am Samstag für eine kürzere Quarantänezeit bei Lehrern aus, sollten diese Kontaktpersonen ersten Grades sein. „Es ist auch ein Problem für das Bildungssystem insgesamt, wenn Lehrer ausfallen“, so Faßmann im Ö1-„Morgenjournal“. Man diskutiere das auch gerade mit dem Gesundheitsministerium. Bislang seien etwa 300 von 123.000 Lehrern positiv getestet worden.

Die aktuelle Teststrategie ist freilich gerade einmal zehn Tage alt und die darin vorgesehene Möglichkeit der schnellen Antigen-Tests wurde erst diese Woche offiziell gestartet. Für ein „Freitesten“ von K1-Kontaktpersonen nach fünf Tagen Quarantäne hat zuletzt auch der oberösterreichische Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) plädiert.

Landesrätin: „Macht erst ab achtem Tag Sinn“
Die Vorarlberger Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ebenfalls ÖVP) hat sich am Donnerstag allerdings klar dagegen ausgesprochen und das „Freitesten“ als „völlig illusorisch“ bezeichnet. Bei einer Inkubationszeit von fünf bis sieben Tagen würde das erst ab dem achten Tag Sinn machen. „Dann würde man das negative Testergebnis am neunten Tag bekommen. Am zehnten Tag endet die Quarantäne ohnehin“, sagte Rüscher in den „Vorarlberger Nachrichten“.

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