Austria

Österreich wird langsam wieder hochgefahren

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Österreich steigt nicht mehr so stark. Am Freitag betrug das Plus 3,8 Prozent. Auch der Zeitraum, in dem sich die Zahl der Infizierten verdoppelt, wird länger. Laut Gesundheitsministerium stieg die Verdoppelungsrate von voriger auf diese Woche von rund vier auf zehn Tage.

Die Beschränkungen des öffentlichen Lebens zeigen also Wirkung. Diese verlangen der Bevölkerung und der Wirtschaft sehr viel ab. Darum sollen nach Ostern die Geschäfte, die vor knapp drei Wochen schließen mussten, wieder öffnen dürfen, wie es aus hohen politischen Kreisen heißt. Wann genau, ist noch unklar. Das soll nächste Woche präsentiert werden. Derzeit sind nur Supermärkte in Betrieb.

Es wird beim Einkauf Auflagen geben, wie die Maskenpflicht und die Reduktion der Frequenzen. Auch über die Auswertung von Handydaten wird weiter debattiert, nicht alle Politiker der Koalitionsparteien sollen dafür sein.

Noch länger geschlossen bleiben dürfte die Gastronomie. Offenbar werden auch Pläne gewälzt, künftig über die Krankenkassen Bewusstseinsbildung bei Personen mit Vorerkrankungen zu machen. Die Corona-Risikogruppe soll weiter soziale Kontakte vermeiden.

"Sind noch nicht über den Berg"

In den vergangenen Tagen dürfte es viele Gespräche von Spitzenpolitikern mit Wirtschaftsvertretern gegeben haben. Sukkurs: Die Hilfspakete für die Wirtschaft sind gut, es müsse aber auch Geld in den Güterkreislauf kommen – daher brauche es erste Lockerungen.

Vage blieb am Freitag noch Werner Kogler (Grüne). Er kündigte für kommende Woche Fahrpläne für das langsame Hochfahren an. Man sei noch nicht über den Berg, warnte Kanzler Sebastian Kurz (VP). Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne): Es brauche weiter Disziplin, vor allem in den Osterferien. "Sonst kann uns alles kippen." Es gebe auch keinen Spielraum für Familienfeiern zu Ostern.

In Vorarlberg wurde die Quarantäne über mehrere Orte aufgehoben. Das Land Oberösterreich teilte einen weiteren Corona-Todesfall mit, eine 94-jährige aus Linz. (az)

Football news:

Sofort wurde gesagt, Deutsch zu lernen. Für die Kommunikation auf Englisch-eine Geldstrafe. Interview des Russischen Kapitäns aus der zweiten Bundesliga
Napoli würde lieber Mittelfeldspieler Brügge Bonaventura Unterschreiben als Stürmer Lille Osimchen
Agent hakimi: ashrafs Ziel ist es, für Real Madrid zu spielen
PSG-Torhüter Bulka hat bei einem Verkehrsunfall in Polen einen Lamborghini zerschlagen. Zwei Menschen wurden verletzt
Nizza hat sich in den Kampf um Verteidiger Olympiakos Tsimikas eingeschaltet. Sie Interessieren sich für Loco
Lacazette lehnte Inters Angebot ab. Er könnte bei Atlético gegen Lemar eingetauscht werden
Ehemaliger Chef Scout CSKA: 99% der Arbeit des Pfadfinders ist verschwendet. Das ist spezifisch