Austria

Olympiasiegerin Sofia Goggia ist auch im Wallis nicht zu stoppen

In der Erfolgsspur: Dritter Sieg en suite für Sofia Goggia

© EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Italienerin siegt in Crans Montana, die Österreicherinnen enttäuschen, Stephanie Venier landet im Fangnetz

Erst eine Startverschiebung um mehr als drei Stunden, um die Strecke nach nächtlichen Schneefällen wieder rennbereit zu machen; dann die Tieferlegung des Starthauses, um dem böigen Wind aus dem Weg zu gehen; und schließlich noch einige Unterbrechungen aufgrund des stürmischen Gesellen – all das kann aber eine Olympiasiegerin im Flow nicht beeinflussen.

Also feierte Sofia Goggia, die 2018 in Pyeongchang ihre bisherige Karriere gekrönt hatte, in der ersten Abfahrt von Crans Montana am Freitag den dritten Sieg en suite. Und mit ihrem zehnten Erfolg im Weltcup baute die 28-jährige Italienerin aus Bergamo auch ihre Führung im Disziplinweltcup weiter aus, 140 Punkte liegt sie nun schon vor ihrer ersten Verfolgerin. Weil Titelverteidigerin Corinne Suter nicht in Fahrt kam und nur 14. wurde – so schlecht war die Schweizerin zuletzt vor einem Jahr in Bansko klassiert.

Zwei Zehntelsekunden länger als Goggia brauchte eine andere Olympiasiegerin der Winterspiele von Südkorea, Ester Ledecka (Super-G!) wurde erstmals Zweite in einer Abfahrt. Und die seit Dienstag 25-jährige Amerikanerin Breezy Johnson blieb sich mit dem vierten dritten Rang in Serie treu.

Die Österreicherinnen hingegen hatten wie so oft in den letzten Jahren Mühe mit der Piste von Crans Montana. Beste wurde Mirjam Puchner als Achte (+1,07 Sekunden), Tamara Tippler musste sich mit dem elften Platz begnügen (+1,16), Ricarda Haaser wurde 13 (+1,18).

Und noch ein Sturz ...

Stephanie Venier sorgte für die nächste Schrecksekunde im österreichischen Damen-Team: Die Tirolerin verlor an einem Geländeübergang die Kontrolle über den Außenski, hob wild ab und landete im Fangnetz. Anders als ihre Kolleginnen Nicole Schmidhofer und Nina Ortlieb, deren Saison zu Ende ist, konnte die 27-Jährige aber selbst ins Ziel fahren, nachdem ihr aus dem Netz geholfen worden war, Venier kam mit Blessuren im Gesicht und einigen Schmerzen davon. Am Samstag gibt es ab 10 Uhr die Chance, es besser zu machen, am Sonntag folgt noch ein Super-G.

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