Austria

ÖFB-Cup: LASK und Ried verlieren Heimvorteil

Der Spielplan der 1. ÖFB-Cup-Runde, die von 28. bis 30. August über die Bühne gehen wird, hat sich dezent geändert. Als erster Aufsteiger steht der FC Askö Gmünd fest. Die Kärntner hätten gegen den SV Mattersburg antreten sollen. Daraus wird aufgrund des Skandals um die Commerzialbank nichts mehr. Die Burgenländer haben ihre Nennung zurückgezogen.

Alle anderen 31 Paarungen bleiben unverändert, allerdings hat es bei einigen einen Platztausch gegeben. Der Österreichische Fußballbund stattet grundsätzlich in den ersten drei Runden die Bundesligisten in Kräftemessen mit Landesverbandsvereinen mit Heimrecht aus, weil Erstere mit der Umsetzung des Corona-Präventionskonzepts vertraut sind und über infrastrukturelle Gegebenheiten verfügen, um die Einhaltung des Mindestabstands für Spieler und Betreuer in Kabinen-, Sanitärs- und Zugangsbereichen bestmöglich zu gewährleisten.

Die Schwarz-Weißen müssen nach Wiener Neustadt

Es stand aber jedem Unterhausklub frei, entsprechende Anträge auf Ausrichtung eines Cup-Spiels auf seiner Sportanlage zu stellen. 17 „Kleine“ machten von dieser Möglichkeit Gebrauch, elf bekamen nach Prüfung der Rahmenbedingungen grünes Licht.

Diese Entscheidung hat zur Folge, dass die beiden oberösterreichischen Oberhausklubs LASK und SV Guntamatic Ried in der ersten Runde doch nicht zuhause antreten werden. 

Der LASK gastiert in einem ORF-Sport+-Livematch am Samstag, dem 29. August (20.30 Uhr), im ehemaligen Bundesliga-Stadion Wiener Neustadt. Gegner ist der ASV Siegendorf aus der Burgenlandliga. Beim „Underdog“ schwingt Josef Kühbauer, der Bruder von Rapid-Coach Didi Kühbauer, das Trainerzepter, im Kader tauchen namhafte Akteure wie Andreas Dober, Philipp Prosenik und Christopher Drazan auf. Letzterer wird aber wegen einer schweren Knieverletzung (Knorpelschaden) ausfallen.

Die SV Ried erwartet am Freitag, dem 28. August (19 Uhr), ein Match im Solarstadion Gleisdorf. Der dortige FC ist in der Regionalliga Mitte vertreten und hat sich mit Torschützenkönig Mark Große (17 Treffer für TuS Bad Gleichenberg) verstärkt. In der Abwehr soll Marco Köfler (zwölf Bundesligamatches für Wacker Innsbruck) der Fels in der Brandung sein.

Bundesliga-Flair in Wels und Gurten

Freude kommt bei zwei oberösterreichischen Regionalligisten auf, die ihre Fans (es ist noch offen, wie viele zugelassen sein werden) mit Bundesliga-Flair beglücken können. WSC Hertha erkämpfte sich mit seinem gelungenen Corona-Präventionskonzept ein Heimspiel gegen die Admira mit dem ehemaligen Rapid-Traumsturm Jimmy Hoffer/Stefan Maierhofer. Die Partie steigt am Samstag, dem 29. August (16 Uhr), in der HOGO Arena.

Auch die Union Gurten darf ihre Heimstätte öffnen. Am Freitag, dem 28. August (19 Uhr), wird der SCR Altach in der Park21-Arena zu Gast sein.

Der ÖFB kündigte an, die finanziellen Einbußen der Landesverbandsvereine (Zuschauerbeschränkungen, Auswärtsspiele)  "angemessen abzufedern". Die vom ÖFB ausgeschütteten Prämien werden "überarbeitet und die Struktur so angepasst, dass es zu einer Prämienerhöhung bei den Gastvereinen kommen wird. Zusätzlich werden die Fahrtkosten für die Gastvereine bis zur 3. Runde (...) vom ÖFB getragen", hieß es.

Die weiteren Ansetzungen der ersten Pokalrunde mit oberösterreichischer Beteiligung: Freitag, 28. August, 19 Uhr: SV Wörgl - UVB Vöcklamarkt (Sportzentrum Wörgl), Austria Klagenfurt - ATSV Stadl-Paura (Wörthersee Stadion); 20 Uhr: SK Vorwärts Steyr - ASK/BSC Bruck/Leitha (EK Kammerhofer Arena), SPG Wallern/ASV St. Marienkirchen/P. - SVG Reichenau-Innsbruck (Sportplatz Wallern). Sonntag, 30. August, 19 Uhr: FC Blau-Weiß Linz - SC Team Wiener Linien (Stadion der Stadt Linz).

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