Austria

Oberösterreich drohen die nächsten roten Bezirke

Grieskirchen, Schärding und Ried - alle derzeit orange - sowie das ohnehin schon rote Wels. In Wels rechnet man mit einer Verlängerung der Rot-Phase, in Grieskirchen mit einer Rot-Schaltung. Die beiden Innviertler Bezirke wollten sich dazu am Donnerstag nicht äußern.

Der Bezirkshauptmann von Grieskirchen, Christoph Schweitzer, geht fix davon aus, dass sein Bezirk Rot geschalten wird. Die Zahlen - 208 Personen bzw. 3,21 Promille der Bevölkerung - würden kaum einen anderen Schluss zulassen. Die Cluster im Bezirk seien derzeit großteils im privaten Bereich, sowohl in Familien als auch in Vereinen. Eine Fallhäufung betrifft etwa einen Fußballverein (39 Personen), ein weiterer entstand nach einer privaten Feier.

In Ried - 177 Fälle, 2,87 Promille - wollte man seitens des Bezirks-Krisenstabs keine Stellungnahme dazu abgeben, ebenso wenig in Schärding, wo 173 Fälle (3,01 Promille) verzeichnet werden. Beide Bezirke verwiesen auf den Krisenstab des Landes. Dieser will aber Erwartungen in Sachen Ampel generell nicht kommentieren.

Cluster in Bezirkshauptmannschaft Ried 

Im Bezirk Ried existiert aktuell ein Cluster in der Bezirkshauptmannschaft selbst, der 14 Mitarbeiter umfasst. Zudem gibt es in dem Bezirk eine große Fallhäufung rund um einen fleischverarbeitenden Betrieb, die mittlerweile 159 Personen zählt. Diese kann man aber laut Krisenstab nicht seriös in Relation zu den 177 aktuell Erkrankten im Bezirk setzen. Denn unter den 159 seien u.a. auch bereits wieder Genesene und Wochenpendler aus dem Ausland.

In Wels, wo man bereits seit einer knappen Woche auf rot geschaltet ist, sind die Zahlen weiter gestiegen: Hatte die Stadt am Freitag der Vorwoche 168 bestätigte Infektionen und 206 Personen in Quarantäne gemeldet, so waren es am Donnerstag dieser Woche 227 positiv Getestete und 242 in Quarantäne. Die Ansteckungen geschehen großteils im privaten Bereich. Schwer getroffen hat es das Altersheim Haus Neustadt, wo 28 Bewohner und zwölf Mitarbeiter erkrankt sind. Der Cluster sei derzeit aber stabil, hieß es bei der Stadt.

Keine Kapazitätsprobleme in Wels

Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) berichtete im Gespräch mit der APA, dass man derzeit keinerlei Kapazitätsprobleme bei den Spitals- und Intensivbetten habe und auch das Contact Tracing - dank neu eingestellter Mitarbeiter - gut bewältige. Sollte Wels Rot bleiben, seien vorerst keine weiteren Maßnahmen geplant, außer das Land oder der Bund würden welche vorschreiben. Derzeit warte man ohnehin noch auf die Verordnung der letzten Verschärfungen des Bundes. Wurde in anderen Bezirken nur hinter vorgehaltener Hand in ähnlichem Tenor gemurrt, wünscht sich Rabl von der Bundesregierung dezitiert, künftig vorher die Verordnungen zu schreiben und sie erst dann öffentlich zu präsentieren.

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