Austria

Not macht erfinderisch: Sattlermeister schneidert umweltfreundliche Masken

Die Corona-Krise macht erfinderisch. Weil beim Welser Sattlermeister Georg Winklmayr virusbedingt die Aufträge ausblieben, schneidert er seit wenigen Tagen umweltfreundliche Atemschutzmasken: "Die Idee war naheliegend. Ich hatte einen Filterstoff auf Lager, dessen Zusammensetzung den Vorschriften der Ärztekammer entspricht. Der Stoff kann mit bis zu 70 Grad gewaschen werden. Damit sind die Masken wiederverwendbar."

Sein erster Kunde, der Winklmayr bei der Produktion auch beraten hat, war der Welser Augenarzt Manfred Dichtl: "Er hat gleich auf Anhieb 50 Masken bestellt. Von ihm bekam ich auch positive Rückmeldungen über den Tragekomfort." Mit vier Mitarbeitern näht der Welser Unternehmer seit Dienstag täglich bis zu 120 Gesichtsmasken. Auf Bestellung werden auch Kindermasken gefertigt. Vertrieben wird der Atemschutz per Post: "Im Stadtgebiet stellen wir auch zu", verspricht der findige Unternehmer.

Noch vor wenigen Tagen wollte Winklmayr seine Mitarbeiter auf Kurzarbeit schicken. "Unsere Aufträge haben wir großteils abgearbeitet. Viele Materialien sind nicht mehr lieferbar. Mit dem Nähen der Masken sind wir jetzt fürs Erste ausgelastet." Der umweltfreundliche Atemschutz aus regionaler Produktion ist um 13,20 Euro je Stück erhältlich. Bestellungen unter [email protected] oder telefonisch unter 0650/4712700.

Kinderbücher in SB-Automaten

"Smart Vending" heißt die Firma von Joachim Fenzl, die am Kaiser-Josef-Platz 46 einen Schauraum für SB-Automaten betreibt. In der Krise will Fenzl dem stillgelegten Welser Handel helfen: "Ich stelle meine Automaten für regionale Händlerware zur Verfügung. Man kann über die Automaten auch Gutscheine erwerben." Als erster Kunde stellte sich Weinphilosoph Norbert Perkles mit Kinderbüchern, Weingebäck und kleinen Flaschen ein. "Smart Vending" kassiert zwischen drei und fünf Prozent Provision. Anfragen unter Tel. 0660/2952985.

Eine spezielle Form der Virenabwehr hat der Welser Walter Fleischhacker für Supermärkte entwickelt. Seit gestern steht im Foyer des Merkur-Marktes Wels-Nord ein Hände- und Wagerlgriff-Desinfektionsgerät: "Das einzige derzeit in ganz Österreich", betont der Geschäftsmann. Den neuen Hygiene-Tower hat Fleischhacker "Ignaz 20" benannt – zu Ehren des Wiener Arztes Ignaz Semmelweis, der durch strenge Hygienevorschriften als Erster das Kindbettfieber erfolgreich bekämpfte. Sollte sich der Testversuch bewähren, kann Fleischhacker künftig mit weiteren Aufträgen rechnen.

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