Austria

Noch lange kein Aussuchen des Impfstoffes möglich

In Wien wird nun mit der Corona-Impfung des Bildungspersonals begonnen - hauptsächlich mit dem AstraZeneca-Wirkstoff. Wer einen anderen will, kann verzichten und sich nochmals anmelden. Davon wird aber abgeraten.

Obwohl es offenbar manche Vorbehalte gegenüber dem AstraZeneca-Vakzin gibt, wird es noch lange kein Aussuchen geben, hieß es am Dienstag auf Nachfrage aus dem Gesundheitsministerium. Aus derzeitiger Sicht werde dies noch für mehrere Monate nicht direkt möglich sein, "da wir weiterhin in einer Mangelsituation sind". Für jede Person, die einen Impfstoff ablehnt, gibt es ausreichend andere, die froh über diesen sind und ihn gerne annehmen würden.

Wer sich partout nicht mit AstraZeneca impfen lassen möchte, wird natürlich nicht dazu gezwungen. Man könne sich stattdessen für einen neuen Termin vormerken lassen. Jedoch sei dabei nicht garantiert, welchen Impfstoff man dann bekommen wird. Das Gesundheitsministerium "empfiehlt dringend", die Impftermine wahrzunehmen - ungeachtet des Impfstoffes. Jeder davon sei wirksam und sicher sowie ein individueller Schutz vor einem schweren Erkrankungsverlauf oder sogar einem tödlichen Verlauf.

Zahlen, wie viele Menschen bisher die Impfung mit AstraZeneca verweigert haben, liegen offenbar nicht vor. "Aktuell hören wir aus den Bundesländern, dass der Impfstoff von AstraZeneca gut angenommen wird. Die Bundesländer haben bereits mehr Impfdosen eingeplant als bereits geliefert wurden", hieß es aus dem Gesundheitsministerium.

In Wien ähnliche Situtation

In Wien wird nun mit der Corona-Impfung der Lehrer und Kindergartenpädagogen gestartet. Dafür wird hauptsächlich der Wirkstoff von AstraZeneca herangezogen. Impfen lassen muss sich damit niemand. Aber: Auch wenn man deswegen vorerst auf die Impfung verzichtet - aussuchen kann man sich den Impfstoff aber auch bei späteren Terminen nicht.

Denn auch dann würde es "keine Garantie" auf einen Impfstoff eines anderen Produzenten geben, sagte der Sprecher am Dienstag. Im Moment würde beim Impfen gemäß der Priorisierungsgruppen vorgegangen. Bisher wurden Bewohnerinnen und Bewohner bzw. das Personal von Alten- und Pflegewohnheimen, Gesundheitspersonal, Ärzte, Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre, Personen der Hochrisikogruppe oder mit Behinderungen sowie von Mitarbeitern bzw. Mitarbeiterinnen in hochexponierten Bereichen (zum Beispiel Covid-19-Labore) geimpft. Hier kam vor allem das Vakzin von Biontech/Pfizer zum Einsatz.

Mit dieser Woche startet nun die Immunisierung von Lehrerinnen und Lehrern aller Schultypen, Hortpädagoginnen und -pädagogen sowie dem Kindergartenpersonal. Inkludiert sind dabei alle Berufsgruppen, die in Schulen oder Kindergärten arbeiten - also zum Beispiel auch Verwaltungspersonal, Schulwarte oder Hausarbeiter. Sollten die Impfadressaten nicht der Hochrisikogruppe angehören bzw. unter 65 Jahre alt sein, wird ihnen der AstraZeneca-Impfstoff verabreicht.

Will sich jemand nicht mit dem AstraZeneca-Vakzin impfen lassen, steht es also der Person frei, dies nicht zu tun. Man fällt allerdings damit aus der jeweiligen Priorisierungsgruppe, die aktuell vor der breiten Masse geimpft wird. In so einem Fall müsste man sich erneut auf der Vormerkplattform für einen späteren Impftermin registrieren.

Noch keine Impfung für Hochschulpersonal

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Impfstart des Lehr- und Kindergartenpersonals dementierte das Rathaus via Aussendung die kursierende Information, wonach auch das Bildungspersonal an Wiener Hochschulen geimpft werde. Das sei "ausnahmslos falsch".

Als Reaktion auf das Gerücht regierte die Stadt außerdem mit einer neuen Priorisierungsgruppe auf der Vormerkplattform. Lehrende und Beschäftigte an Wiener Hochschulen können sich nun in einer eigenen Kategorie "SchülerInnen, Studierende und Universitätspersonal" registrieren lassen und würden nun auch in der Online-Vormerkung gesondert berücksichtigt, hieß es.

In der Aussendung findet sich auch noch ein wichtiger Hinweis für das impfbereite Bildungspersonal: Beim Impftermin muss an Ort und Stelle eine Beschäftigung an einer Wiener Schule, einem Wiener Kindergarten oder einem Wiener Hort nachgewiesen werden. Dazu reiche "eine formlose Bestätigung durch den jeweiligen Arbeitgeber". Personen, die das nicht nachweisen können bzw. an einer Wiener Hochschule beschäftigt sind, könnten in den kommenden Wochen im Rahmen dieser spezifischen Impfaktion nicht geimpft werden, wurde in der Aussendung gewarnt.

(APA)

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