Austria

Neue Seilbahn auf das Zwölferhorn geht in Betrieb

Am Freitag (23. Oktober) nimmt die neue Seilbahn auf das Zwölferhorn bei St. Gilgen am Wolfgangsee offiziell den Betrieb auf. Für gut 17 Millionen Euro wurden in den vergangenen Monaten nicht nur die Bahn, sondern auch die Berg- und die Talstation völlig neu gebaut. 28 Achterkabinen der Firma Doppelmayr sollen in Zukunft stündlich bis zu 655 Personen auf den Berg bringen. Die Fahrtdauer über die mehr als 900 Meter Höhenunterschied reduziert sich von 18 auf elf Minuten.

Die alte, im Jahr 1957 fertiggestellte Seilbahn hatte nach mehr als 60 Betriebsjahren keine Konzessionsverlängerung mehr erhalten. Schon 2017 drohte das Aus, die Bewilligung wurde dann aber noch zweimal bis Ende 2019 verlängert - auch weil sich die Baugenehmigung für die Neuerrichtung wegen der fehlenden Zustimmung von Grundstückseigentümern verzögerte. "Die Bahn musste auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden. Mit einer Sanierung hätten wir das nicht erreicht", sagte Klaus Markart, Geschäftsführer und Miteigentümer.

Mit WLAN ausgestattet

Damit war allerdings auch das Aus für die traditionsreichen und für die Seilbahn so charakteristischen alten Gondeln besiegelt. Die in Gelb bzw. in Rot gehaltenen Kabinen für je vier Personen zählten zu den letzten, die aus der Pionierzeit des Alpintourismus stammten und noch in Betrieb waren. Anfang 2020 wurde die alte Talstation abgerissen und die Stützen abgetragen. Im März erfolgte der Spatenstich für den Neubau. Die höchste Stütze der Seilbahn misst nun 56 Meter. Trotz Einschränkungen durch die Coronavirus-Epidemie und Arbeiten mit dezimierter Mannschaft schritt der Bau nach Plan voran.

"Im Schnitt hat die Seilbahn in den vergangenen Jahren 170.000 Gäste jährlich transportiert", sagte Markart. Eine Prognose über künftige Fahrgastzahlen sei in Zeiten von Corona schwer. "Wir sind aber recht optimistisch. Wir haben auch während der Umbauphase gesehen, dass das Zwölferhorn ein äußert beliebter Berg ist." Neu sei, dass die Gondeln nun barrierefrei erreichbar und mit WLAN ausgestattet sind - außerdem habe sich die Aussicht gegenüber den alten Kabinen deutlich verbessert.

Haupteigentümer der Seilbahn auf das Zwölferhorn ist mit 80,18 Prozent Anteil die TTF Seilbahn GmbH, die zum größten Teil dem Tiroler Mario Stedile-Foradori gehört. Er ist auch Vorstand der Arlberger Bergbahnen AG. 14,57 Prozent hält ein Hotelier aus St. Gilgen, die restlichen Anteile befinden sich in der Hand der Gemeinde und im Streubesitz von gut 20 weiteren Gesellschaftern.

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