Austria

Neue Regeln für US-TV-Duell: Mikrofone werden zwischendurch stummgeschaltet

Die beiden Kandidaten der US-Wahl sollen sich bei ihrem nächsten TV-Duell nicht mehr so leicht gegenseitig unterbrechen können.

Nach dem chaotischen ersten TV-Duell zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden werden die Regeln für ihr nächstes Zusammentreffen angepasst. Teilweise soll das Mikrofon eines Kandidaten stummgeschaltet werden während der andere spricht, wie die zuständige unabhängige Kommission (CPD) US-Medien zufolge am Montagabend mitteilte.

Damit sollen gegenseitige Unterbrechungen der Kandidaten bei der Debatte am Donnerstag (Freitagmorgen MESZ) in Nashville reduziert werden.

Zu jedem neuen Themenkomplex dürfen Trump und Biden wie gehabt jeweils zwei Minuten Stellung nehmen, aber dabei wird jetzt nur das Mikrofon des Kandidaten eingeschaltet sein, dem der Moderator das Wort erteilt. Für jedes Thema sind rund 15 Minuten Gespräch vorgesehen - für den Großteil des TV-Duells werden daher beide Mikrofone eingeschaltet bleiben, um einen Austausch der Ideen zu gewährleisten, wie die Kommission erklärte.

Wer unterbrochen wird, bekommt Zeit gutgeschrieben

Man hoffe, dass die Kandidaten dabei die Sprechzeit ihres Gegenübers respektieren würden, "um zum Vorteil der Zuschauer einen zivilen Austausch zu fördern", hieß es weiter. Beide Kandidaten sollten in der Summe etwa auf die gleiche Sprechzeit kommen. Falls ein Kandidat durch Unterbrechungen Zeit verliere, würde dieser jene Zeit extra gutgeschrieben bekommen, hieß es in der Pressemitteilung.

Die Kommission erklärte, die Anpassung der Regeln werde wohl keines der beiden Wahlkampfteams zufriedenstellen. Für manche gingen die Änderungen nicht weit genug, andere lehnten auch diese ab. "Wir sind zuversichtlich, dass diese Maßnahmen das richtige Maß darstellen und dass sie im Interesse der Menschen in Amerika sind, für die diese Debatten stattfinden", erklärte die Kommission.

Trump will „trotz Regeländerung“ teilnehmen

Trumps Wahlkampfmanager Bill Stepien erklärte, der Präsident werde trotz der "Regeländerung in letzter Minute" an dem TV-Duell teilnehmen. Er warf der unabhängigen Kommission vor, parteiisch zu sein. In der ersten Debatte Ende September hatte Trump Biden sehr häufig unterbrochen, was zu teils chaotischen Szenen führte. „Ein verbales Blutbad“, schrieb „Presse"-Korrespondent Stefan Riecher. Auch Biden unterbrach Trump mehrfach, der Moderator schien teils hilflos.

Ursprünglich waren drei TV-Duelle zwischen Trump und Biden geplant gewesen. Das zweite wurde jedoch abgesagt: Die Kommission hatte wegen Trumps Covid-19-Erkrankung das Format geändert und wollte die Kandidaten anstatt einer persönlichen Begegnung online zusammenschalten. Trump lehnte das ab.

Vor dem nächsten TV-Duell will sich Trump nun auch auf Corona testen lassen. Nach Angaben seines Arztes sei er schon Mitte Oktober negativ auf das Corona-Virus getestet worden und nach einer Behandlung im Krankenhaus nicht mehr ansteckend. 

(APA/dpa)

Football news:

Juventus unterschreibt Santos-Stürmer Cayo Jorge. Gehalt-1,5 Millionen Euro plus Boni
Allegri über Juve: Ronaldo ist voller Begeisterung. Dybala hat ein Muskelproblem. Kulusevski hat Potenzial, aber er muss deutlich zulegen. Er ist erst 21 Jahre alt, muss aggressiver vor dem Tor spielen, effektiver agieren
Nedved über Locatelli: Juve hält sein Angebot für fair und gut
Koeman über 3:0 gegen Stuttgart: Tolles Barça-Spiel gegen eine starke Mannschaft. Wir sind auf dem richtigen Weg. Ein tolles Spiel gegen eine starke Mannschaft, die mehr Spiele absolviert hat als wir. Aber wir haben gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen unsere Fitness noch verbessern und die Spieler arbeiten hart
Mkhitaryan will gegen Roma für Scudetto kämpfen: Ohne Trophäen wird es am Ende seiner Karriere nichts mehr geben
Paul Nedved: Ronaldo ist eine Torgarantie, ein außergewöhnlich wertvoller Spieler. Juve setzt auf ihn
Zozulya wechselte von Shogunda nach Fuenlabrada. Sein Wechsel zu Alcorcon fiel wegen Fans aus, die ihn Faschisten nannten, Fuenlabrada, kündigte den Transfer des ukrainischen Stürmers Roman Zozuli an