Austria

Nach Sondierungen: De-facto-Absage an Rot-Türkis in Wien

Mittwochnachmittag trafen ÖVP und SPÖ im Rathaus zu Sondierungsgesprächen im Wiener Rathaus aufeinander. Offenbar ohne große Übereinstimmungen.

von Julia Schrenk

Das ging schnell.

Am Mittwoch um 16 Uhr trafen im Wiener Rathaus die Sondierungsteams von ÖVP und SPÖ aufeinander. Um 19 Uhr stand fest, was alle ahnten: Zwischen Türkisen und Roten gibt es kaum Übereinstimmungen.

Dass es ab kommender Woche zu Koalitionsverhandlungen zwischen den beiden Parteien kommen wird, das schließt man bei der Wiener ÖVP de facto aus. Das erfuhr der KURIER am Mittwochabend.

Der Grund: Inhaltliche Differenzen.

"Das Gespräch war persönlich sehr freundlich, aber inhaltlich auch sehr klar", sagt der Wiener Landesparteichef Gernot Blümel in einer ersten Reaktion. Man wolle die "türkisen Prinzipien" einhalten - wie vor der Wahl versprochen. In einigen Bereichen habe man aber "durchaus Differenzen wahrgenommen" und "wenig Bewegungsspielraum". Konkret nannte Blümel die Frage nach Deutsch vor Gemeindebau und  der Mindestsicherung. Ansonsten habe man "Stillschweigen" vereinbart. 

Aus der SPÖ hieß es Mittwochabend:  "Es war ein Gespräch in guter, professioneller Atmosphäre. Zu den Inhalten haben wir uns auf Vertraulichkeit festgelegt." Und daran halte man sich auch.

Zuletzt hatte das Wiener ÖVP-Politurgestein Erhard Busek Parteichef Gernot Blümel von einer Koalition abgeraten und empfohlen, die ÖVP möge in Opposition bleiben, um dort stärker zu werden. Der Wiener Standortanwalt Alexander Biach hingegen sprach sich für eine rot-türkise Koalition aus. Sie sei in Zeiten der Krise "eine große Chance".

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