Austria

Nach Gala gegen Sturm: Rapid will sich ein Geheimnis bewahren

FUSSBALL: TIPICO BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK RAPID WIEN - SK STURM GRAZ

© APA/HANS PUNZ / HANS PUNZ

01/23/2021

Auf eine gute Hälfte folgte beim 4:1 gegen Sturm eine sehr starke. Die Grunde bleiben noch in der Rapid-Kabine verborgen.

von Alexander Huber

Thorsten Schick hatte nach dem 4:1 von Rapid gegen Sturm nur ein negatives Detail anzumerken. „Ich glaube, wir hätten ein ausverkauftes Haus gehabt und ich weiß, dass die Stimmung dann unglaublich gewesen wäre. Schade drum“, sagte der Flügel, dem beim Geisterspiel das 2:1 knapp vor der Pause gelungen war.

„Unglaublich, dass wir mit unseren Chancen zur Pause hinten waren. Die Leistung in Hälfte eins war nämlich richtig gut“, haderte Sturm-Trainer Christian Ilzer. „Aber danach sind wir nicht mehr so in die Zweikämpfe gekommen, Rapid hat das auch gut gemacht.“

Einen Grund für die unterschiedlichen Hälften sah Schick in der Match-Vorbereitung: „Durch einen Corner und Ercan Karas Volley sind wir früh in Führung gegangen. Aber spielerisch hat man schon gemerkt, dass Sturm das 0:0 gegen den WAC in den Beinen hatte und wir nur Testspiele. Wir mussten erst in Schwung kommen.“

Pausenansprache

Einen wesentlichen Grund deutete der Routinier nur an: „Wir haben in der Pause dann auch etwas besprochen, das in Hälfte zwei super funktioniert hat. Aber wenn ich mehr sage, kriege ich Probleme von rechts.“ Dort saß nämlich der Chefcoach. „Ja, wir haben Details umgestellt. Aber das hat nichts in der Öffentlichkeit verloren. Und ich bin auch kein Trainer, der nach einem erfolgreichen Spielplan damit prahlt“, betonte Didi Kühbauer.

Ebenso betonte Kühbauer, dass er „mit allen Spielern zufrieden“ sei. Auch über das Hoppala von Max Hofmann beim 1:1 konnte er wieder lachen: „Da hatte er Glück, dass er sich beim Luftloch nicht den Meniskus ausreißt.“ Einen Spieler nahm der Burgenländer aber dann doch hervor: „Dejan Petrovic hat eine unglaubliche Partie gespielt.“

Machos Entscheidung

Die Rückkehr von Richard Strebinger ins Tor hatte Tormanntrainer Jürgen Macho vorgeschlagen: „Ich hab’ Ja gesagt und wäre auch dazu gestanden, wenn uns Richard in Hälfte eins nicht ein paar Mal gerettet hätte. Ich freu’ mich für ihn.“

Fußball, SK Rapid Wien - Graz

Am Sonntag ist die Freude über Platz eins wohl vorbei. Sowohl Salzburg, als auch der LASK könnten den Tabellenführer verdrängen. Aber bereits am Dienstag gibt es die nächste Chance: Wieder daheim, gegen den SKN.

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