Austria

Mikl-Leitner: Gastro-Öffnung Mitte März denkbar

Ginge man allein nach den aktuellen Zahlen der Infektionen, „wären wir in Österreich von weiteren Lockerungen weit entfernt“, so Mikl-Leitner. Aber der „Tunnelblick“ allein auf die Infektionszahlen sei ein unvollständiger.

„Zahl der schweren Krankheitsverläufe geht seit Wochen laufend zurück“
„Für ein Gesamtbild muss man auch die Situation in unseren Spitälern miteinbeziehen. Und da sehen wir: Die Zahl der schweren Krankheitsverläufe geht seit Wochen laufend zurück.“ Das liegt der Landeshauptfrau zufolge zu einem guten Teil daran, dass in Österreich sehr viel getestet werde.

„Testen zehnmal so viel wie Deutschland“
„In Niederösterreich testen wir zehnmal so viele Menschen wie Deutschland. Und das ist gut so“, betonte Mikl-Leitner. Damit gebe es natürlich auch mehr erkannte Fälle, die Dunkelziffer werde gesenkt und es würden mehr ansteckende Personen aus dem Verkehr gezogen. Gleichzeitig gehe die Zahl der schweren Fälle in den Krankenhäusern im langen Trend zurück.

Schritte auch in Kultur und Sport angehen
„Wenn wir diesen Trend halten - und derzeit spricht nichts dagegen - dann müssen wir Öffnungsschritte für die Gastronomie, die Kultur oder auch im Sport angehen“, sagte die Landeshauptfrau. „Das Eintrittstesten ist der Schlüssel dazu.“ Das habe bei den Friseuren gut funktioniert und könne letztlich sogar doppelt helfen. „Wir können weiter öffnen und schaffen damit auch einen weiteren Anreiz, sich testen zu lassen.“

Video: Doch bald Zutrittstests beim Wirt

„Das Wichtigste ist, den heimischen Handel offen halten zu können. Damit wir das Ostergeschäft nicht an die ausländischen Internetkonzerne verlieren. Es geht darum, Arbeitsplätze und damit die Existenzen ganzer Familien zu sichern“, so Mikl-Leitner weiter.

„Pandemie wird uns noch länger beschäftigen“
Bewusst sein müsse freilich, „dass uns die Pandemie noch längere Zeit beschäftigen wird“. In den kommenden Monaten seien daher vor allem zwei Dinge wichtig, sagte die Landeshauptfrau. „Zum Ersten müssen wir weiter dafür sorgen, dass es in unseren Spitälern zu keiner Überlastung kommt. Und zweitens müssen wir auch die Folgen der Pandemie bekämpfen. Wir müssen darauf schauen, dass Gesellschaft und Wirtschaft wieder in Gang kommen.“

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