Austria

Mental gestärkt durch die Krise

Unsere Politiker machen es in der Corona-Krise vor. Mit positiven Sätzen wie „Österreich hält zusammen“ oder „Wir schaffen das“ wird ein Wir-Gefühl erzeugt, das das Vertrauen und Sicherheitsgefühl in dieser herausfordernden Zeit stärken soll. Dahinter steht das Prinzip der „positiven Selbstbeeinflussung“, womit wir auch schon bei der Definition von Mentaltraining angelangt wären.

Auch praktische Übungen kann man Zuhause ganz einfach umsetzen. „Zünden Sie für sich und andere Menschen eine Kerze an und bringen Sie so Licht in den Schatten der Krise.“

Das Klopfen auf den Thymus, das man auch bei Skifahrern vor dem Start beobachten kann, sei ebenfalls eine gute Übung in Stresssituationen und stärke das Immunsystem: „Klopfen Sie mehrmals mit den Fingerkuppen oder mit den Knöcheln auf das Brustbein, wodurch reflexartig der Thymus aktiviert wird.“ Diese Übung könne mehrmals täglich wiederholt werden.

Auch Skirennläuferin Katharina Liensberger hat durch Mentaltraining den Weg aus ihrer persönlichen Krise gefunden. Trotz weniger Trainingstage auf Schnee und neuem Material fuhr sie große Erfolge ein: „Stefan hat mich vor allem emotional unterstützt und mir wieder bewusst gemacht, mit wie viel Begeisterung ich Ski fahre und worauf ich meinen Fokus bei den Skirennen richten soll.“ Das hat tadellos geklappt, nebst mehreren Stockerlplätzen im Slalom fuhr Liensberger in der abgelaufenen Saison auch erstmals im Riesenslalom aufs Podium.

„Ich habe dank des Mentaltrainings immer mehr Vertrauen und Sicherheit in mich selbst bekommen.“ Und das ist genau das Ziel, das Stefan Prusina in seiner Arbeit verfolgt: „Ich möchte Menschen dabei helfen, zu erkennen, dass mehr in ihnen steckt als sie glauben!“

Stefan Prusina beschäftigt sich seit Jahren mit jenen Techniken, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen sollen. Der Bludenzer rät gerade in Zeiten der Krise, sich nicht nur an den äußeren Zuständen - die wir selbst ja nicht beeinflussen können - festzuhalten, sondern den Blick nach Innen zu richten: „Setzen Sie sich vor ein Blatt Papier und machen Sie eine Bestandsaufnahme von Ihrem Leben. Der Schlüssel ist, sich selbst und sein Ziel kennenzulernen. Was kann ich und was will ich? Träume und Wünsche helfen dabei.“ Alles, was man aufschreibt, präge sich zudem viel tiefer in unser Gedächtnis ein und bekomme so einen größeren Stellenwert. „Dadurch erwirbt man einen erfassenden Blick für das Wesentliche“, erklärt Prusina. Ganz wichtig sei es auch, auf seine eigene Sprache zu achten. Denn die Art und Weise, wie wir mit uns selbst sprechen, beeinflusse unser Leben. „Mit negativen Aussagen bleiben wir in unseren eingebildeten Grenzen stecken. Wenn Sie sich bei Gedanken wie ‘Ich kann das nicht’ ertappen, ergänzen Sie das Wörtchen ‘noch’. Schon nehmen Sie den Druck heraus und lenken den Gedanken in eine positivere Richtung.“

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