Austria

Mehr Intensivpatienten, wenige Corona-Tests

Die Zahl der Corona-Infizierten ist von Dienstag auf Mittwoch zwar neuerlich gestiegen, die Zuwachsrate ist aber abgeflacht. Allerdings hinkt Österreich bei den Corona-Tests den verkündeten Plänen deutlich hinterher. Und die Zahl jener, die in den Spitälern intensivmedizinische Betreuung brauchen, steigt.

Rund zehn Prozent der mit dem Virus infizierten Österreicher, mit Stand Mittwoch 1071 Personen, müssen mittlerweile in Krankenhäusern behandelt werden, berichtete das Innenministerium. 215 Patienten benötigen intensivmedizinische Betreuung. Die Zahl dieser schweren Fälle nahm von Dienstag auf Mittwoch um 17 auf 215 zu. Oberösterreich zählte gestern 30 Intensivpatienten in den Spitälern.

83-jähriger Patient verstarb

Insgesamt 10.482 Österreicher haben sich bis gestern, 15 Uhr, mit dem Coronavirus angesteckt. 146 erlagen der Krankheit – damit zählte man um 20 Verstorbene mehr innerhalb eines Tages, gegenüber Samstag stieg die Zahl der Verstorbenen um 60. In Oberösterreich betrug die Zahl der Todesfälle gestern 13.

Am Nachmittag verkündete der Landes-Krisenstab einen Todesfall im Klinikum Wels-Grieskirchen: Ein 83-jähriger Mann mit schweren Vorerkrankungen aus dem Bezirk Eferding war verstorben.

Auch die Zahl derer, die von der Corona-Infektion wieder genesen sind, steigt: Bundesweit 1436 Erkrankte haben sich wieder erholt, gab das Gesundheitsministerium bekannt. Das sind um rund 360 bestätigte Genesene mehr als am Dienstag und fast 1000 mehr als noch am Samstag.

Wenn man die täglich veröffentlichten Zahlen des Gesundheitsministeriums über einen längeren Zeitraum betrachtet, zeigt sich, dass der tägliche Anstieg der Infektionen zurückgeht. Von Dienstag auf Mittwoch betrug er 5,79 Prozent, die Tage davor waren es 6,37 bzw. 9,32 Prozent. Der Anstieg im Sieben-Tage-Schnitt lag bei 7,27 Prozent. Vor einer Woche, damals gab es in Österreich 5560 Infizierte, stieg die Zahl der Erkrankungen im Tagesvergleich noch um 14 Prozent.

Allerdings betonen Experten: Um das Virus zu stoppen, müsste die Zahl jener, die genesen, über einen längeren Zeitraum deutlich höher sein als die Zahl derer, die sich neu infizieren.

Der Frauenanteil steigt

55.863 Personen sind in Österreich bis Mittwochvormittag auf das Coronavirus getestet worden. Mit den in den vergangenen Tagen vorgenommenen Tests liegt man nach wie vor klar hinter den von der Bundesregierung verkündeten Plänen. 15.000 bis 17.000 Tests täglich sollten möglich sein, hieß es am vergangenen Freitag. 16.311 Personen sind dem Zahlenmaterial des Gesundheitsministeriums zufolge seither insgesamt getestet worden. Der höchste Tageswert, der erreicht werden konnte, lag demnach bei 3691 Tests am Samstag. Die geringe Zahl sei auf den anhaltenden Mangel an Reagenzien auf dem Weltmarkt zurückzuführen, heißt es. Auch würden nur Positivtests sofort gemeldet.

Das Geschlechterverhältnis bei den Corona-Infektionen verschiebt sich übrigens zusehends zulasten der weiblichen Bevölkerung. Hatten sich zunächst deutlich mehr Männer als Frauen angesteckt, waren laut Ministerium gestern bereits 49 Prozent der Betroffenen weiblich.

Zahlen im Überblick

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