Austria

Mann (43) im Landhaus das Leben gerettet

Die hauseigenen Mitarbeiter waren innerhalb von zwei Minuten vor Ort und retteten dem Mann im St. Pöltner Landhaus das Leben.

Landesrat Martin Eichtinger (VP) ist stolz auf die Helfer des Notruf NÖ: „Die hauseigenen Mitarbeiter waren innerhalb von zwei Minuten vor Ort und retteten dem Mann sein Leben. Ein rascher und zielgerichteter Einsatz kann Leben retten, dies zeigt der Einsatz der First Responder von Notruf NÖ. Viele der Notruf Mitarbeiter sind nebenbei auch in Rettungsorganisationen tätig und bringen ihre Ausbildung nicht nur in ihrem täglichen Job mit ein."

Plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand während der Arbeit

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein 43 Jahre alter Mann einer Reinigungsfirma brach im NÖ Landhaus zusammen und erlitt einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Ersthelfer wählten sofort den Notruf, noch während dieser entgegengenommen wurde, erfolgte die Alarmierung.

Neben einem Rettungs- und Notarztteam vomm Roten Kreuz und Arbeitersamariterbund St. Pölten, wurden wie immer bei Notfällen im Regierungsviertel, auch die hauseigenen „First Responder" von Notruf NÖ mitalarmiert. Zwei Mitarbeiter, welche in ihrer Freizeit aktiv im Rettungsdienst tätig sind, wollten gerade den Standort verlassen. Es war für sie sofort klar, rasch zu helfen.

Nur zwei Minuten nach der Alarmierung trafen die beiden Sanitäter am Notfallort ein und übernahmen die Behandlung von den Ersthelfern. Wenige Augenblicke später kam auch der medizinische Leiter von Notruf NÖ, Notarzt Dr. Christian Fohringer, dazu. Bis zum Eintreffen des Notarzt- und Rettungsteam konnten die drei Notruf-Mitarbeiter den jungen Mann bereits wieder durch Wiederbelebungsmaßnahmen und Defibrillation stabilisieren. Er konnte kurze Zeit später stabil das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert werden.

„Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter, sie übernehmen über ihre eigentliche Tätigkeit hinaus weitere Verantwortung. Dieser Wille professionell zu Helfen zeigt sich sowohl in der Leitstelle, als auch direkt am Patienten." erklärt Christof Constantin Chwojka, Geschäftsführer von Notruf NÖ.

Schnelle Hilfe für Rehabilitation entscheidend

Dieser rasche Einsatz war ein wichtiger Baustein in der Rehabilitation des jungen Mannes. Er konnte bereits wenige Wochen wieder in sein normales Leben zurückkehren. Kurios gestaltete sich das erste Wiedersehen, zwischen Rettern und dem Geretteten. Denn wie es der Zufall will, trafen sich die First Responder und ihr ehemaliger Patient im Gebäude von Notruf NÖ, jeder bei seiner Arbeit. Die professionellen Ersthelfer in ihrer normalen Bürotätigkeit und der junge Mann kam, um zu reinigen.

Einige Tage später nahm er es zum Anlass, den First Respondern zu danken und überraschte sie mit einem Besuch und Süßigkeiten als kleine Anerkennung.