Austria

Mangelnde Vaterliebe, Rassismus und Suizidgedanken hinter Palastmauern

Meghan (39) hat an Selbstmord gedacht, Harry (36) war von seinem Vater Prinz Charles (72) schwer enttäuscht, und der britischen Königsfamilie soll die Hautfarbe ihres Sohnes Archie (1) große Sorgen gemacht haben: Das TV-Interview von Meghan und Harry droht die britische Königsfamilie zu zerreißen. "Ich wollte einfach nicht mehr am Leben sein", sagte Meghan in dem mit Spannung erwarteten Interview des US-Senders CBS über ihre Zeit, in der sie vor zwei Jahren mit Sohn Archie schwanger war.

Von der königlichen Familie fühlten sich der Enkel von Queen Elizabeth II. und seine Frau im Stich gelassen – auch beim Thema Rassismus. In den Jahren, die Meghan im Palast verbrachte, sei nie ein Familienmitglied gegen rassistische Angriffe und "koloniale Untertöne" in der Berichterstattung aufgestanden, kritisierte Harry. "Das hat wehgetan."

Rassismus in der Königsfamilie

Im Gegenteil: Rassistische Gedankenspiele kamen demnach auch in der eigenen Familie vor. Als sie mit Söhnchen Archie schwanger war, habe es Bedenken gegeben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird", sagte Meghan. Während sie alle anderen Fragen offen beantworteten, schwiegen sich die Eheleute hier aber über die Details aus. Er werde nie sagen, wer mit ihnen darüber gesprochen habe, betonte Harry.

Mit großem Feuerwerk hatte der US-amerikanische Sender CBS das Interview beworben und mit mehreren Clips die Stimmung angeheizt. Schon vor der Ausstrahlung wirkte die Beziehung zwischen dem Paar, das vor rund einem Jahr mit Archie in Meghans Heimat USA ausgewandert war, und dem Palast vergiftet.

Zwar äußerten sich die Queen und die anderen Royals nicht zu dem Interview und gingen demonstrativ ihren täglichen Pflichten nach. Doch in der britischen Öffentlichkeit gerieten Meghan und Harry schwer unter Beschuss. Es sei eine Frechheit, dass sie an der Ausstrahlung festhielten, obwohl Harrys Großvater Prinz Philip (99) im Krankenhaus liege, so die Reaktion in manchen Medien.

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"Wollte nicht mehr am Leben sein" - Zitate von Meghan und Harry

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Das Paar bemühte sich sichtlich, nicht alle Brücken einzureißen. Harry nannte seine Großmutter, Queen Elizabeth (94), als Vorbild. Meghan lobte ihre Schwägerin, Prinz Williams Ehefrau Kate (40), als "guten Menschen" und widersprach damit Berichten über einen Bruch. Und auch mit seinem Bruder William (39) hofft Harry auf eine Versöhnung. "Zeit heilt alle Wunden, hoffentlich", sagte er. Nur seinen Vater Charles kritisierte der Prinz. "Ich werde ihn immer lieben, aber es gab sehr viele Kränkungen."

In zwei Stunden – inklusive zahlreicher Werbeblöcke – ließ Moderatorin Oprah Winfrey kaum ein Thema aus. Und erhielt einige Exklusivnachrichten. Sie hätten bereits drei Tage vor der weltweit übertragenen Traumhochzeit im ganz privaten Kreis geheiratet, erzählte Meghan. Und dass das zweite Kind, das sie derzeit erwartet, ein Mädchen sein wird. Der Geburtstermin ist im Sommer.

Das Paar dürfte sich in den USA mittlerweile gut eingelebt haben und wohnt in einer 12,3 Millionen teuren Villa in Montecito im Osten von Santa Barbara. Das 1300 Quadratmeter große Anwesen verfügt über neun Schlafzimmer, Heimkino und Wellness-Oase, auf dem Grundstück befinden sich zudem ein Pool und ein Tennisplatz.

Luxuriöses Leben in Kalifornien

Der 36-jährige Queen-Enkel und seine Ehefrau sind dabei in prominenter Gesellschaft: Moderatorin Oprah Winfrey etwa gehören mehrere Anwesen in der Gegend.

Das am Sonntagabend (Ortszeit) zur besten US-Sendezeit ausgestrahlte Gespräch war das erste gemeinsame Interview von Meghan und Harry, seitdem das Paar seine royalen Pflichten aufgegeben hatte und sich auch finanziell von der Königsfamilie abkapselt. Meghan und Harry sollen laut New York Times zudem jüngst einen Deal mit dem Streamingdienst Netflix im Wert von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen haben.

Sieben Millionen US-Dollar soll sich CBS das Interview kosten lassen haben, das weltweit an TV-Stationen verkauft wurde und auch auf dem Werbemarkt gut platziert wurde. Geld haben die beiden nach eigenen Angaben nicht für ihr Gespräch mit Winfrey erhalten. Für Harry und Meghan zählt ohnehin eine andere Währung: ihre Bekanntheit.

Mehr über Herzogin Meghan in der Rubrik Mensch des Tages.

So reagiert die Queen

Die „Sunday Times“ berichtete, dass sich die 94-jährige Queen das Interview nicht angesehen hat. In Palastquellen wurde nur von einem „Zirkus“ gesprochen.

Sollten jedoch einzelne Mitglieder der Royals angegriffen werden, werde das Königshaus „mit voller Wucht“ reagieren, heißt es.

Die Gegenoffensive des Buckingham-Palastes ist auf jeden Fall in vollem Gange. Selbst renommierte Blätter zitierten Verfehlungen und Sonderwünsche der Herzogin von Sussex: Allgegenwärtig ist eine Anekdote, dass Harry „Was Meghan will, bekommt Meghan auch“ durch die Palastgänge gebrüllt haben soll, als ihr ein besonderes Schmuckstück für die Hochzeit verweigert wurde.

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben bereits militärische Ehrenämter und königliche Schirmherrschaften verloren. Wie die „Times“ berichtet, denke man im Königshaus darüber nach, ihnen nun auch die Anreden Herzog und Herzogin von Sussex abzuerkennen.

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