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Macron eröffnete "Konferenz über Zukunft Europas"

Macron eröffnete "Konferenz über Zukunft Europas"
Frankreichs Präsident Macron

STRASSBURG. Die EU will sich reformieren. "Wir brauchen einen neuen demokratischen Atem." Auf diesen Punkt brachte es der französische Staatspräsident Emmanuel Macron, als er am Sonntag im EU-Parlament in Straßburg die "Konferenz über die Zukunft Europas" eröffnete.

Es sind die EU-Bürger, die dem Staatenbund mit ihren Ideen diesen Atem einhauchen sollen. Im Frühjahr 2022 sollen ihre Reformvorschläge vorliegen.

Dann wird wieder Macron auf den Plan treten. Im ersten Halbjahr 2022 hat Frankreich nicht nur die EU-Ratspräsidentschaft inne, sondern Macron kämpft auch um eine zweite Amtszeit im Elysee-Palast. Die französischen Präsidentenwahlen sind für April 2022 anberaumt. Davor wird der Präsident wieder mit dem Thema punkten wollen, das bereits 2017 maßgeblich zu seinem Sieg beigetragen hat: Europa.

Zugeständnis an Macron

Macron war in den vergangenen Jahren unter den 27 Staats- und Regierungschefs der EU der lauteste Rufer nach Reformen gewesen. Eigentlich hätte die Zukunftskonferenz bereits 2020 beginnen und zwei Jahre dauern sollen. Dass sie nun auf ein Jahr verkürzt wurde, darf als Zugeständnis an Macron gewertet werden. (via)

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