Austria

Lust auf Genuss: Erdbeeren sind g’sund und können Kopfweh vertreiben

Erdbeeren können viel – und sie haben viele verborgene Talente. "Für sensible Menschen ist die Erdbeere ein ideales Mittel gegen Schmerzen. Durch ihren Gehalt an Salicylsäure – diese wirkt ähnlich wie Aspirin – ist sie sogar in der Lage, Kopfschmerzen zu vertreiben", sagt Martina Voglsam, leitende Diätologin am Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum Steyr. "Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Probieren Sie es bei leichtem Kopfweh mit zehn saftig-frischen Erdbeeren."

Dass die roten Früchte köstlich schmecken, ist wohl unbestritten. Dieser Genuss ist obendrein gut für die Gesundheit. So haben Erdbeeren mehr Vitamin C als Zitronen und Orangen. Mit ihrem Anteil an Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer sind sie ein wahres Mineralstoffreservoir. Darüber hinaus enthalten die Früchte Polyphenole.

Diese sekundären Pflanzenstoffe sollen helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. "Und das Beste dran: 150 Gramm haben lediglich 50 Kalorien. "Erdbeeren können also nicht dick machen", sagt Martina Voglsam.

Erdbeerländer geöffnet

In Oberösterreich produzieren 60 bäuerliche Familien auf zirka 350 Hektar die "Königin der Beerenfrüchte". Die ersten Erdbeeren hierzulande wurden im Folientunnel bereits in der ersten Maihälfte geerntet. Jetzt sind die Früchte auf den Feldern reif. Beinahe jede dritte österreichische Erdbeere stammt aus oberösterreichischem Anbau, insgesamt werden hierzulande jährlich etwa 3500 Tonnen gepflückt. Die Erdbeerbauern bedienen sowohl die Lebensmittelketten als auch die privaten Konsumenten. Die Selbstpflück-Idee ist übrigens in Oberösterreich entstanden. "Selbst gepflückte Erdbeeren sind das Paradebeispiel für gelungene Direktvermarktung", sagt Landwirtschaftskammer-Präsidentin Michaela Langer-Weninger.

Erdbeerfelder gibt es im ganzen Land – im Zentralraum, im Eferdinger Becken, im Machland, im Inn- und Hausruckviertel, im Voralpengebiet des südlichen Berglandes und auch in den höheren Lagen des Mühlviertels.

Maske nur beim Bezahlen

"Die meisten Erdbeerfelder öffnen rechtzeitig vor dem Pfingstwochenende, an manchen Standorten etwas später", sagt Andreas Hoffelner, Fachgruppensprecher der Erdbeer-Direktvermarkter. "Für den Kassabereich bitten wir um Verwendung des Mund-Nasen-Schutzes, denn wir schauen gegenseitig auf uns", sagt Hoffelner.

Wussten Sie eigentlich, dass

… hierzulande drei Kilo Erdbeeren pro Kopf und Jahr verspeist werden?

… eine Handvoll Erdbeeren nur 32 Kalorien hat?

… Erdbeeren zudem zu rund 90 Prozent aus Wasser bestehen?

… der Name täuscht? Im Grunde genommen ist die Erdbeere nämlich keine Beere, sondern eine Sammelnussfrucht. Die eigentlichen Früchte sind die gelbgrünen, in das rote Fleisch eingebetteten Nüsschen.

… Erdbeeren ein häufiges Motiv in der Kunst sind? Die Früchte gelten als Symbol für Bescheidenheit.

Tipps

Beim Einkauf auf Farbe und feste Konsistenz achten. Reife Früchte duften intensiv.

Richtig einfrieren: Erdbeeren immer mit Stiel waschen, gut abtropfen lassen und dann erst die Kelchblätter entfernen. Ganze Früchte einzeln auf ein Blech oder Tablett legen und hart frieren lassen. Die gefrorenen Früchte in Becher oder Säckchen füllen.

Erdbeershake: „Pürieren Sie die Früchte mit dem Stabmixer, geben Sie Buttermilch dazu. Wer es süßer möchte, sollte noch eine halbe Banane dazumischen. Das ist das ideale Erfrischungsgetränk“, sagt Diätologin Martina Voglsam.

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