Wir sind am Stadtrand von Wien, dort, wo es gerade im Winter ziemlich grau und trist werden kann. Irgendwo im Nirgendwo, zwischen zwei Brücken, die selten befahren werden. Aber wenn, dann kracht es gewaltig. Hinter einem Bauzaun liegt unser Objekt der Begierde: ein verfallenes Haus. Der Dachstuhl ist eingebrochen, man sieht Spuren eines Brandes. Der Drahtzaun ist an einer Stelle aufgebrochen, ein schmaler Pfad führt durch hohe Brennnesseln zur Hausschwelle, wo uns ein verkohlter Diddl-Maus-Anhänger begrüßt. Schon unheimlich. Drinnen liegt ein kaputter Rollkoffer auf dem Boden, ein vor sich hin modernder Kinderwagen. Weiter hinten steht ein versifftes Bett mit leerer Bierdose daneben.