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Liverpool rätselt über das Straucheln der "Reds"

Zahnlose "Reds" gastieren nach dem blamablen 0:1 an der Anfield Road gegen Burnley bei Manchester United, ob aber just im Old Trafford die Rehabilitation gelingt ist fraglich. Jürgen Klopp sagt: „Dsa 0:1 war ein heftiger Schlag ins Gesicht!"

Nach der ersten Liga-Heimniederlage seit knapp vier Jahren hängt Liverpool schwer in den Seilen. Seit dem 7:0-Torspektakel gegen Crystal Palace Mitte Dezember haben die "Reds" in der Premier League nicht mehr gewonnen bzw. tun sich mehr als schwer, überhaupt einen Treffer zu erzielen. In der aktuellen Form scheint die Mission Titelverteidigung mehr als gefährdet. Trainer Jürgen Klopp sprach von einem "heftigen, heftigen Schlag ins Gesicht" für seine Mannschaft.

"Wie dumm wäre es, wenn ich jetzt hier sitze, nach einer Niederlage gegen Burnley, mit drei oder vier Spielen ohne Torerfolg - ich weiß es nicht genau -, und über das Titelrennen spreche", sagte Klopp weiter. "Wie dumm wäre das?", wiederholte er. Liverpool blieb zum fünften Mal in Serie in der Liga ohne Sieg. Die zuvor letzte Heimniederlage hatte der Club am 23. April 2017 beim 1:2 gegen Crystal Palace kassiert. Danach blieb das Team im eigenen Stadion 68 Mal in der Premier League ungeschlagen.

Klopp nahm die Schuld auf sich: "Es ist mein Job, dass sie sich gut fühlen, dass sie sich selbstbewusst fühlen." Liverpool belegt in der Tabelle mit 34 Punkten nur den vierten Platz. Der Rückstand auf Spitzenreiter Manchester United beträgt sechs Zähler. Manchester City könnte nach Verlustpunkten auf sieben Punkte davonziehen. Der Vorsprung auf den Siebenten West Ham beträgt indes nur zwei Punkte.

Liverpools nun als TV-Experte arbeitende Langzeitprofi Jamie Carragher meinte: "Ich denke, dass sich Liverpool in den nächsten Wochen mehr um die Platzierung in den Top Vier sorgen sollte als um das Titelrennen." Bis Mitte Februar warten auf den regierenden Meister noch Duelle mit Tottenham, Manchester City und Leicester City. Klopp sah die derzeitige Verfassung seiner Stars kritisch. "Selbstvertrauen ist wie eine kleine Blume. Offensichtlich ist jemand draufgetreten. Wir müssen jetzt eine neue finden", sagte der Deutsche.

Am Wochenende droht auf einer anderen Bühne der nächste Rückschlag. In der vierten Runde des englischen FA-Cups gastiert Liverpool am Sonntag (18.00 Uhr) bei Manchester United. Das jüngste Duell in der Liga endete erst am vergangenen Sonntag in Anfield mit 0:0.

Burnley reichte eine schnörkellose Abwehrleistung, um die einfallslos anrennenden Hausherren verzweifeln zu lassen. Liverpools Profis agierten in der Offensive viel zu ungenau, um den Abwehrriegel aushebeln zu können. Den Treffer für Burnley erzielte dann im Finish Ashley Barnes per Elfmeter (83.), nachdem der Stürmer von "Reds"-Schlussmann Alisson zu Fall gebracht wurde. Für Barnes, der aufgrund seiner österreichischen Großmutter einst Kandidat für das ÖFB-Team war, war es laut eigenen Angaben sein 100. Tor als Profi. "Dass mir das hier gelingt, ist schon speziell", sagte der 31-Jährige.

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